Falken auch im Sahnpark erfolgreich

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Mit viel Teamgeist und Siegeswillen erkämpfte sich die dezimierte

Rossi-Truppe am zweiten Weihnachtsfeiertag in Crimmitschau zwei Punkte nach

Penaltyschießen.

Das Spiel begann turbulent, schon nach 40 Sekunden konnten die Eispiraten

die erste Chance verbuchen, doch Danny aus den Birken blieb Sieger. Im

Gegenzug spielte sich TJ Caig von Sinisa Martinovic frei, scheiterte aber am

starken Schlussmann. Caig war es auch, der in der achten Spielminute eine

weitere Großchance vergab, nachdem Tobias Samendinger ihn mustergültig in

Szene gesetzt hatte. Nachdem auch Pat Baum die Führung der Falken auf dem

Schläger hatte (15.), kamen auch die Eispiraten zu Chancen. Doch Danny aus

den Birken zeigte sein Können. Die Statistik sagt: Jedes fünfte Powerplay

der Käthchenstädter ist von Erfolg gekrönt, doch diesmal sollte es schon im

zweiten Überzahlspiel der Partie klappen. JF Caudron sah den frei stehenden

Sören Sturm im kurzen Eck, passte und Sturm lupfte den Puck über Martinovics

Schulter ins lange Eck zur Führung der Falken. Der ETC erhöhte den Druck,

wollte ausgleichen, doch in diesem Drittel sollte es nicht mehr gelingen.

Der Mittelabschnitt gehörte ganz dem ETC Crimmitschau, aus den Birken stand

immer wieder im Mittelpunkt. Als Josh Liebenow alleine losging, hatte aus

den Birken allerdings keine Probleme, der Schuss des Stürmers ging über das

Heilbronner Gehäuse. Nur Sekunden später war es dann aber soweit. Beide

Mannschaften agierten mit vier Feldspielern, als Christian Grosch den

Ausgleich für die Sachsen erzielte (26.). Die größte Chance der Falken in

diesem Drittel vergab Derek Edwardson, der direkt von der Strafbank einen

Alleingang startete, die Scheibe aber weit über das Tor lenkte. Besser

machte es Mirko Reinke, er wurde bei einer zwei-auf-eins-Situation von Jason

Becker bedient und vollendete zur Führung der Gastgeber. Mit diesem

Spielstand ging es in den Schlussabschnitt.

Dieser war geprägt von Fehlpässen auf beiden Seiten. Großchancen erspielte

sich kein Team. Umso überraschender fiel der Ausgleich der Falken. Petrozza

passte auf Sturm, dieser sah Edwardson und der wiederum netzte aus kurzer

Distanz zum Ausgleich ein. Schon die letzten beiden Partien entschieden die

Falken erst nach der regulären Spielzeit für sich. So sollte es auch dieses

Mal sein. Die Verlängerung plätscherte vor sich hin, die größte Chance

hatten aber die Falken, als Edwardson den Puck nicht richtig erwischte und

das Gehäuse verfehlte.

Das Penaltyschießen musste entscheiden. Als erster Schütze des ETC trat

Ex-Falke Jason Becker an, sein Schuss traf nur den Pfosten. Der erste

Heilbronner Schütze hieß Derek Edwardson, wie schon in Bietigheim griff er

tief in die Trickkiste und spielte Martinovic aus. Liebenow als zweiter

Sachsen-Schütze scheiterte an aus den Birken, Caig sicherte mit einem

gezielten Schuss den Zusatzpunkt der Falken.

Fazit: Das erste Drittel ging klar an die Falken, die, hätten sie ihre

Chancen genutzt schon früh mit mehreren Toren hätten führen können. Im

Mittelabschnitt war allerdings Crimmitschau das überlegene Team und auch

hier wären mehr Tore möglich gewesen. Im Schlussdrittel schenkten sich beide

Mannschaften nichts und so kann von einer gerechten Punkteverteilung

gesprochen werden.

Trotz der vielen Ausfälle konnten die Falken das Eis in Crimmitschau als

Sieger verlassen. Der große Kampf- und Teamgeist war das Quäntchen zum

Glück. Nun geht es am Freitag in der heimischen Lavatec Arena gegen den SC

Riessersee. Die Bayern haben am heutigen Spieltag den Tabellenführer Kassel

mit 4:2 geschlagen. Alle vier Tore fielen dabei in Überzahl, die Falken

sollten die Strafbank also tunlichst meiden. (FG82)

Eispiraten Crimmitschau - Heilbronner Falken 2:3 n.P. (0:1, 2:0, 0:1, 0:1)

Tore: 0:1 Sturm 17. 5-4, 1:1 Grosch 27., 2:1 Reinke 35., 2:2 Edwardson 56.,

2:3 Edwardson Penalty

Strafminuten: Crimmitschau 10 + 10, Heilbronn 12 +

10; Schiedsrichter: Ninkov; Zuschauer: 2.896