Falken: 4:2-Arbeitssieg gegen Landsberg

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Eine spannende und enge Partie sahen die 1.386 Zuschauer in der

Lavatec-Arena, eine hochklassige allerdings nicht. Letztlich behielten die

Gastgeber mit 4:2 die Oberhand, nachdem endlich einmal die Special Teams zu

ihren Gunsten das Spiel entschieden hatten.

Gerade einmal zwei Sekunden waren gespielt, als die Türen zu beiden

Strafbänken erstmals aufgingen, nach 33 Sekunden durften die nächsten

Spieler für zwei Minuten raus. Doch danach entwickelte sich eine recht faire

Partie, in der Eishockey oft mehr gekämpft als gespielt wurde. Landsbergs

Juhasz hatte noch in der 1. Minute bei einem Break die erste gute Chance zu

Führung, auch danach musste Danny aus den Birken immer wieder eingreifen.

Aber auch Heilbronn hatte seine Chancen und nutzte nach sechs Minuten sein

erstes Powerplay gleich zur Führung. Zunächst war Mauer noch unglücklich

gescheitert, dann brachte Calce die Scheibe an Endras vorbei über die Linie.

In der Folgezeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der es

Heilbronn versäumte, in zwei Überzahlspielen nachzulegen. Landsbergs beste

Chance vergab Kreitl in Unterzahl, aus den Birken war aber stets auf dem

Posten, so dass Gästecoach Mitchell nach dem Spiel mit der Chancenverwertung

haderte.

Im zweiten Durchgang musste zunächst Schutte auf die Strafbank und das

anschließende Powerplay des EVL hatte es in sich. Hier rettete der

Falken-Goalie zweimal glänzend gegen Andress und Hoffmann, zwei Minuten

später war er geschlagen. Ein Fehlpass von Ankert aus dem eigenen Drittel

hinaus leitete einen Angriff der Gäste ein, den Hess schließlich zum

verdienten 1:1-Ausgleich abschloss. Zwei weitere Unterzahlsituationen

überstand Heilbronn ohne Gegentor, um dann erneut im Powerplay

zurückzuschlagen. Calce brachte die Scheibe Richtung Tor, Mauer nutzte den

Abpraller und verwandelte zum 2:1. Zwei Minuten später war es wiederum

dieser Block, der die Falken auf die Siegerstraße brachte. Schuttes

Schlenzer von der blauen Linie fand den Weg in die Maschen, der HEC lag nun

mit 3:1 in Führung.

Der Beginn des Schlussdrittels gehörte dann den Gästen, doch Heilbronn

konnte sich schnell befreien und hatte durch Mauer zweimal die Chance, den

Sack zuzumachen. Doch eine Strafe gegen Baum nutzte Landsberg in der 49.

Minute durch Macri zum schön herausgespielten Anschlusstreffer. In den

letzten zehn Minuten versuchten die Gäste alles, um zum Ausgleich zu kommen,

doch meist stand Heilbronn gut und ließ nur noch wenige klare Aktionen der

Bayern zu, die nur in den letzten drei Minuten eine echte Schlussoffensive

starten konnten. Hier mussten die Falken eine Unterzahlsituation überstehen,

Landsberg nahm den Goalie heraus, riskierte alles - und verlor. Caudron

machte 15 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins leere Tor alles klar.

Ein wichtiger Heimsieg für die Falken, die zuletzt vier von fünf Spielen

verloren hatten. Wiederum war es der starke Block um Calce, Caudron und

Mauer sowie den Verteidigen Schutte und Langwieder, der die Partie

entschied. Zwar hatte Rico Rossi die Reihen umgestellt und Strauch anstelle

von Firsanov zu Edwardson und Petrozza beordert, doch diese Maßnahme war

noch nicht von zählbarem Erfolg gekrönt. Das Spiel bewies erneut, dass die

Falken kämpferisch auf der Höhe sind, aber spielerisch noch einiges im Argen

liegt. Dafür konnten die zuletzt kritisierten Special Teams überzeugen - und

mit Platz sechs liegt man sportlich absolut im Soll. (SB)

Heilbronner Falken - EV Landsberg 2000 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)

Tore:
1:0 Calce 7. 5-4, 1:1 Hess 29., 2:1 Mauer 36. 5-4, 3:1 Schutte 38.,

3:2 Macri 49. 5-4, 4:2 Caudron 60. 5-6 ENG

Strafminuten: Heilbronn 18 - Landsberg 14 + 10
Schiedsrichter: Hascher

Zuschauer: 1.386

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Heilbronner Falken Heilbronn
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Dresdner Eislöwen Dresden
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ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
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