Fabian Dahlem bleibt Trainer der Heilbronner FalkenPatrick Vogl kommt neu hinzu

Bleibt in Heilbronn: Fabian Dahlem. (Foto: Imago)Bleibt in Heilbronn: Fabian Dahlem. (Foto: Imago)
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„Wir haben uns mit Fabian Dahlem auf eine Verlängerung seines Engagements geeinigt. Er wird in den nächsten zwei Jahren bei den Falken hinter der Bande stehen. Damit wollen wir auch zeigen, dass wir auf Kontinuität setzen.“

Dahlem löste im Januar den erfolglosen Trainer Mannix Wolf ab und scheiterte bei der Mission Klassenerhalt erst im letzten Spiel. Eren: „Er hat uns mit seiner Arbeit überzeugt und war der erklärte Wunschkandidat.“ Auch für Dahlem waren die Falken immer der erste Ansprechpartner: „Hier stimmt einfach alles. Stadt, Umfeld, Fans und Organisation. Für mich ist Heilbronn eine Top-Adresse im deutschen Eishockey. Meine Aufgabe ist, diesen Anspruch durch gute sportliche Leistungen zu untermauern.“

Schon seit Saisonende war Dahlem in die Kaderplanungen bei den Falken involviert. Das gute Netzwerk des Trainers hat sich bereits bezahlt gemacht. Heute setzte Patrick Vogl seine Unterschrift unter das Vertrags-Angebot der Falken. Der 30-jährige Verteidiger absolvierte in seiner Karriere 104 DEL-Spiele, in der DEL2 bzw. 2. Bundesliga stand er bei fast 500 Partien auf dem Eis. Bei seinen letzten Stationen in Crimmitschau, Bietigheim und Frankfurt war er jeweils entweder Mannschaftskapitän oder Assistenzkapitän. Eren: Er verkörpert genau den Spielertyp, den wir uns wünschen. Er hat eine tadellose Einstellung. Das ist, was wir von der ganzen Mannschaft verlangen.“ Auch Dahlem ist voll des Lobes über seinen ersten Neuzugang: „Ich kenne ihn aus unserer gemeinsamen Zeit in Crimmitschau. Er ist robust, zeigt körperliche Präsenz und ist charakterlich einwandfrei. Dass er zu uns kommt – trotz der Ungewissheit, in welcher Liga wir zukünftig spielen – sehe ich als positives Zeichen nach außen: An unsere Fans, die Organisation und die Sponsoren.“

Dass er im zukünftigen Falken-Team eine Schlüsselfunktion ausüben soll, reizt Vogl: „Ich bin nur zu gerne bereit, Verantwortung zu übernehmen. Es hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert,

dass die anderen Spieler folgen, wenn man mit gutem Beispiel vorangeht.“ Auch zu seiner Einstellung fand er klare Worte: „Ich bereite mich jeden Tag intensiv auf meinen Job vor. Ich hatte das große Glück, mein Hobby zum Beruf machen zu können, und den will ich noch möglichst lange ausüben. Ich will, dass unser Team vom ersten Tag an ehrliche Arbeit auf dem Eis zeigt, dann kann es jedes Ziel erreichen.“ Der gebürtige Münchner, der sowohl die deutsche als auch die österreichische Staatsangehörigkeit besitzt, hat einen Einjahresvertrag unterschrieben. Mit einer beidseitigen Option auf Verlängerung um eine weitere Saison.