Ex-AHL-Verteidiger Matt MacKenzie vervollständigt AbwehrNeuzugang aus Bozen

Matt MacKenzie wechselt vom HC Bozen zu den Tölzer Löwen. (Foto: dpa/picture alliance/Revierfoto)Matt MacKenzie wechselt vom HC Bozen zu den Tölzer Löwen. (Foto: dpa/picture alliance/Revierfoto)
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„Kevin Gaudet hatte klare Vorstellungen an den geplanten Kontingent-Verteidiger“, verriet Christian Donbeck. „Matt MacKenzie erfüllt sie alle“, so der Geschäftsführer weiter. Der Kanadier sei körperlich präsent, spielerisch stark und erfolgsorientiert. Letzteres bestätigt auch MacKenzie selbst, der nur Gutes über die Löwen, deren Fans und die Stadt Bad Tölz gehört habe: „Es ist ein wunderschönes Plätzchen und ich freue mich sehr darauf, mit dem Team das Bestmögliche herauszuholen“, so MacKenzie selbst.

Der 27-Jährige ist Rechtsschütze und passt damit gut in die Löwen-Abwehr. MacKenzie wurde im Jahr 2010 in der dritten Runde des NHL-Drafts von den Buffalo Sabres gedraftet. Mit fast 250 AHL-Spielen konnte der körperlich starke Abwehrspieler schon früh viele Erfahrungen in einer sehr starken Liga sammeln. „Kevin Gaudet hat seine hervorragenden Kontakte spielen lassen. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig auch Kevin für uns ist“, freut sich Donbeck. Matt Mackenzie kommt mit seiner Frau und seinem Sohn in die Kurstadt. Die vergangene Saison beim EBEL-Club aus Bozen war seine erste in einer europäischen Liga. „Ich habe meine erste Saison in Europa sehr genossen. Das Leben verläuft hier etwas anders, aber meine Familie und ich lieben es hier. Deswegen können wir es kaum erwarten nach Bad Tölz zu kommen und alle kennenzulernen“, so MacKenzie. Zuvor spielte der Kanadier gemeinsam mit Stephen MacAulay bei den Springfield Thunderbirds (AHL) und den Florida Everblades (ECHL). MacAulay, letztjähriger Löwenstürmer, ist immer noch befreundet mit dem Verteidiger und findet im Gespräch über MacKenzie nur positive Worte: „Er ist ein großartiger Mensch und ein sehr guter Teamkamerad. Ich kenne niemanden, der mit ihm zusammengespielt hat und jemals auch nur ein schlechtes Wort über ihn geäußert hat. Auch auf dem Eis ist er ein guter Spieler. Er ist ein spielerisch starker Verteidiger, läuft gut Schlittschuh, hat einen Superschuss und ein gutes Spielverständnis. Er kann Powerplay und  Unterzahl spielen, ich denke er wird bei den Löwen sehr erfolgreich sein.“

Die Kaderplanungen der Tölzer Löwen gehen nun in die finale Runde. „Mir ist bewusst, dass unsere Sponsoren und Fans in den letzten Monaten etwas Geduld aufbringen mussten. Wir wussten um die Situation, dass in der DEL aufgrund neuer Regularien einige namhafte Spieler neue Vereine suchen werden. Es waren viele Gespräche mit Sponsoren nötig. Wir sind auf einem guten Weg den Kader gegenüber der letzten Saison zu verbessert“, erklärt Donbeck.