EVL 2000: Unglückliche Niederlage in Landshut

EVL2000: Spielabsage wegen Horror-VerletzungEVL2000: Spielabsage wegen Horror-Verletzung
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Beim ersten Spiel dieser Saison beim EV Landshut konnte der

EVL aus Landsberg nach einem 0:3 Rückstand das Match noch mit 4:3 für sich

entscheiden. Diesmal lief die Begegnung fast spiegelverkehrt.

Die Jungs von Larry Mitchell bestimmten anfangs das Spiel.

Und so war es auch nicht verwunderlich, dass Marc St Jean mit einem Schlenzer

von der blauen Linie in der zweiten Minute die Führung besorgte. Nur eine

Minute später war es dann Daniel Schury, der einen Abpraller zum 2:0 nützte.

Erst ganz langsam und mit Hilfe einiger Überzahlspiele fanden die Cannibals

einen Weg ins Landsberger Drittel. Zwingendes war jedoch kaum zu sehen.

Landsberg erspielte sich aber immer noch einige gute Chancen und erzielte auch

das 3:0, doch leider griff der Schiedsrichter da zum ersten Mal zu Ungunsten

der Oberbayern ein und gab den regulären Treffer nicht.

Dany Naud hatte seinen Schützlingen in der Drittelpause wohl

einiges zu sagen gehabt, denn im zweiten Abschnitt waren es die Landshuter, die

mit wütenden Angriffen auf das Landsberger Tor anliefen. Dennis Endras zeigte

sich jedoch immer wieder auf dem Posten, ebenso wie sein Gegenüber Stefan

Horneber, der bei einigen gefährlichen Landsberger Kontern eine Vorentscheidung

verhinderte. Gegen Ende des Drittels bekam der Aufsteiger das Spiel dann wieder

mehr in den Griff. Als dann aber zwei Landsberger gleichzeitig in die Kühlbox

mussten, war es soweit. In der Schlussminute des zweiten Drittels kam der

Gastgeber zum ersten Treffer durch Rich Bronnilla.

Was dann im letzten Drittel geschah, lässt sich im Prinzip

in wenige Worten zusammenfassen. Denn wenn man sage und schreibe siebenmal in

20 Minuten in Unterzahl (und das teilweise mit nur drei Mann) agieren muss,

sind die Tore für den Gegner eine fast zwangsläufige Folge. So musste man das

Spiel aus Landsberger Sicht mehr als unnötig noch aus der Hand geben. Zweimal

Chris St. Croix hieß der Torschütze für die Cannibals, die so das Spiel in

Überzahl noch drehen konnten.

Allerdings: Auch wenn man die Schuld für diese Niederlage

sicherlich mit bei Schiedsrichter Hascher suchen kann, waren vor allem gegen

Schluss auch einige absolut unnötige und „dumme“ Strafen dabei. Nun wartet am

Sonntag „Angstgegner“ München. Beileibe keine einfache Aufgabe, auch wenn die

Landeshauptstädter momentan eine kleine Schwächephase durchleiden. Man darf

gespannt sein, wie Larry Mitchell seine Mannen nach dieser unglücklichen

Niederlage wieder aufbauen kann.  (ChG)

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