EVL 2000: Trotz Aufholjagd keine Punkte in Schwenningen

EVL2000: Spielabsage wegen Horror-VerletzungEVL2000: Spielabsage wegen Horror-Verletzung
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Nichts zu holen gab es für den EVL 2000 beim 4:6 im

„Sechs-Punkte-Spiel“ bei den Schwenninger Wild Wings.

Dabei hatte das Spiel denkbar schlecht angefangen. Denn

schon nach gut einer Minute gingen die Gastgeber durch ein doppelt irreguläres

Tor in Führung. Zunächst hatte ein Linesman Manuel Wintergerst beim Sprint um

den Puck entscheidend behindert, danach übersah Schiedsrichter Sicorschi ein

eindeutiges Torraumabseits, aus dem von Karsten Schulz die Scheibe über die

Linie bugsiert wurde.

Danach hatte Landsberg zweimal hintereinander die Chance, in

Überzahl zum Ausgleich zu kommen. Jedoch war das Powerplay, wie schon am

Dienstag gegen Kaufbeuren, alles andere als zwingend. Besser machten es die

Wild Wings, die die ersten beiden Strafen gegen den EVL bei 5:3 durch Matthias

Hoffmann zum 2:0 nutzten.

Hierauf war der EVL von der Rolle, auf der anderen Seite

konnten sich die gefährlichen Stürmer der Gastgeber immer wieder durchsetzen.

Nach einer wunderbaren Kombination verwandelte dann Dusan Frosch gegen Torsten

Schmitt, der für den nach Frankfurt beorderten Dennis Endras im Tor stand, zum

3:0.

Wie immer in dieser Saison galt aber auch in diesem Spiel

für den EVL „Aufgeben gibt es nicht“. Und so nutzte Adam Mitchell ein Powerplay

zum ersten Treffer.

Im zweiten Abschnitt waren dann jedoch zunächst wieder die

Schwenninger erfolgreich. Ein durch Frosch abgefälschter Schlagschuss brachte

das 4:1, was diese aber anscheinend leichtsinnig werden ließ. Denn nach einem

Doppelschlag innerhalb einer Minute kam der EVL durch einen Schlenzer von

Thomas Vogl und einen Alleingang von Adam Mitchell wieder bis auf ein Tor

heran. Danach waren sogar einige Chancen zum Ausgleich vorhanden. Doch ein

schulmäßig vorgetragener Konter brachte das 5:3 für die Wild Wings durch den

Ex-Kaufbeurer Grandmaitre. Derselbe Spieler war es auch, der kurz vor

Drittelende in Überzahl mit dem 6:3 für die endgültige Vorentscheidung sorgte.

Im letzten Abschnitt schalteten beide Mannschaften einen

Gang zurück, wenn auch der EVL noch um seine letzte Chance kämpfte. Als Rob

Brown knapp drei Minuten vor dem Ende dann auf 4:6 verkürzte, hatte Landsberg

in einem anschließenden Powerplay sogar noch mal die Chance auf Schlagdistanz

zu kommen, Hugo Haas im Schwenninger Kasten verhinderte dies jedoch.

Alles in allem ein sicherlich verdienter Sieg für läuferisch

und technisch stärkere Wild Wings. In Sachen Kampfgeist ist dem EVL nichts

vorzuwerfen. Trotzdem war in einigen spielentscheidenden Situationen doch die

fehlende nötige Schnelligkeit sowie Cleverness einiger Akteure festzustellen.

(ChG)

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