EV Landshut gelingt BefreiungsschlagDEL 2 am Donnerstag - Bad Tölz wieder Zweiter

Mit den Passau Black Hawks hat der EVL einen neuen Oberliga-Kooperationspartner gefunden. (Foto: dpa/picture alliance/Pressehaus)Mit den Passau Black Hawks hat der EVL einen neuen Oberliga-Kooperationspartner gefunden. (Foto: dpa/picture alliance/Pressehaus)
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Hier alle Partien im Überblick:

EV Landshut – Bietigheim Steelers 6:1 (2:0, 3:1, 1:0)

Die Mannen aus der niederbayrischen Hauptstadt schossen sich die Wut vom Leib und konnten das erste Mal seit dem 29. Januar wieder punkten Den ersten Treffer des Spiels erzielte Marcus Power und brachte die Hausherren in der 6. Minute in Führung. Es dauerte bis kurz vor Ende des ersten Drittels bis Maximilian Forster zum 2:0 traf. Kurz vor der Pause kassierten die Hausherren eine empfindliche Strafe: Bestraft wurde diese dann 27 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels, als Riley Sheen zum 2:1 verkürzte. Fortan spielten nur noch die Mannen von der Isar. Auf die Treffer von Mario Zimmermann (22.) und Maximilian Forster (28.) folgte die endgültige Entscheidung durch Robin Weihager (30.) nur eine Sekunde vor der Hälfte des Spiels. Der Rest der Partie gestaltete sich etwas ruhiger. 4:09 Minuten vor Schluss setzte Fabian Baßler noch einen drauf und netzte zum 6:1-Endstand ein.

Dresdner Löwen – Ravensburg Towerstars 2:5 (0:2, 2:1, 0:2)

Die Ravensburg Towerstars gewannen auch die dritte Partie gegen die Eislöwen. In der Elbflorenz ging das erste Drittel mit 2:0 an die Gäste. Trotz vieler Torschüsse auf beiden Seiten schafften es die Mannen von Cheftrainer Brockmann keinen ihrer Versuche im Tor unterzubringen. Robbie Czarnik (9.) und John Henrion (16.) hingegen konnten ihre Scheibe im Netz unterbringen und bescherten den Towerstars eine 2:0-Pausenführung. Im Mittelabschnitt kamen die Hausherren dann zurück und stellten durch Treffer von Vladislav Filin (22.) und Nick Huard (32.) den Spielstand wieder auf null. Doch nur knappe zweieinhalb Minuten nach dem Ausgleichstreffer sorgte David Zucker (34.) für die erneute Führung der Towerstars. Diesmal ließen sich die angereisten Gäste die Führung nicht mehr nehmen und erhöhten sogar noch in Überzahl durch Alexander Dosch (42.) auf 2:4. Die Dresdner versuchten gegen Ende der Partie nochmal alles, doch es sprang nichts Zählbares heraus. 41 Sekunden vor Schluss schob Olivier Hinse sogar noch den Puck ins leergeräumte Tor und erzielte den 2:5-Endstand aus Sicht der Gastgeber.

Lausitzer Füchse – Freiburger Wölfe 3:4 (2:1, 1:2, 0:0, 0:1) n.P.

In einer engen Partie gingen zunächst die Füchse durch Luis Rentsch (11.) mit 1:0 in Führung. Nur 65 Sekunden später setzte Bennet Roßmy (12.) sogar noch einen drauf und erhöhte auf 2:0. Kurz vor Ablauf der ersten 20 Minuten brachte Andreé Hult die Gäste wieder auf 2:1 heran. Selbiger war es, der in der 33. Minute die Partie ausgleichen konnte. In Führung gingen dann allerdings wieder die Hausherren in Person von Nick Walters (34.). Evan Mosey bescherte den Gästen kurz vor dem letzten Pausentee den 3:3-Ausgleich. Es ging also mit einem Remis in die letzten 20 Minuten. Daran änderte sich auch im dritten Drittel nichts und so ging die Partie in die Overtime. Nachdem auch diese torlos verlief, ging es sogar ins Penaltyschießen. Scott Allen erfüllte seine Pflichtaufgabe als erster Schütze der Breisgauer. Alle anderen Penaltys konnten von den Goalies pariert werden und so entführten die Freiburger Wölfe zwei Punkte aus der Lausitz.

Tölzer Löwen – Bad Nauheim 4:3 (1:0, 2:1, 1:2)

Nachdem die Tölzer Löwen in der heimischen Arena durch ein Powerplaytor von Marco Pfleger mit 1:0 nach 20 Minuten führten, erhöhte Markus Eberhardt in der 25. Minute auf 2:0. Und die Löwen setzten noch einen drauf. Mario Lamoureux bedankte in zweifacher Überzahl und nutzte den Freiraum, um zum 3:0 einzunetzen. In der 17. Minute sorgte Kelsey Tessier mit dem Treffer zum 3:1 für ein Quäntchen Hoffnung bei den Fans in Bad Nauheim. James Arniel konnte in der 53. Minute sogar den Anschlusstreffer verzeichnen. Die roten Teufel wollten nun den Ritt auf der Euphoriewelle nutzen und doch noch was Zählbares aus der Partie mitnehmen. Doch der Treffer von Max French (59.) ins leere Tor zerstörte all die Hoffnungen – auch wenn die Gäste aus Bad Nauheim 25 Sekunden vor Schluss sogar noch zum 4:3 trafen.

ESVK Kaufbeuren – Frankfurter Löwen 1:7 (0:3, 0:1, 1:3)

Kantersieg der Frankfurter Löwen in der Erdgas-Schwaben-Arena! Bereits nach dem ersten Drittel führten die Gäste durch Tore von Carter Proft (7.), Alexej Dmitriev (18.) und Eduard Lewandowski (19.) mit 3:0. Auch im Mittelabschnitt fand der ESVK nicht in die Partie und kassierte in der 33.Spieminute den nächsten Treffer zum 0:4-Zwischenstand. Nachdem Mike Mieszkowski in der 44.Minute auch die Handvoll komplettierte, sorgte Julia Eichinger in Überzahl (48.) für den Ehrentreffer – es blieb der einzige Torerfolg der Jokers an diesem Abend. In der 56. Minute klingelte die Torsirene ganze zwei Mal. Nach einem Überzahltor durch Magnus Eisenmenger (55:15) traf auch noch Christian Kretschmann (55:36) zum 1:7-Endstand.

Eispiraten Crimmitschau – Heilbronner Falken 3:5 (1:2, 2:2, 0:1)

Der Tabellenletzte schlug sich gut und ging zunächst auch durch Luigi Calce (7.) in Führung. In der 14. Minute hatten die Falken dann die Chance in Überzahl die Führung auszubauen. Doch anstatt des erhofften 2:0 trafen die Eispiraten in Unterzahl in Person von Lukas Vantuch (15.). Kurz vor Ende des ersten Drittels stellte Stefan Della Rovere (19.) die Führung des Auswärtsteams wieder her. Und so stark die Gäste das erste Drittel beendeten, so stark begannen sie auch das zweite. Bereits nach 55 Sekunden sorgte Kevin Maginot für die erstmalige Zwei-Tore-Führung der Gäste. Und damit nicht genug: Dylan Wruck baute den Vorsprung in der 25. Minute sogar noch auf drei Tore zum 1:4 aus. Das wollten die Eispiraten natürlich nicht so auf sich sitzen lassen und schlugen in der 30. Minute gleich doppelt zu. Auf den zweiten Treffer von Lukas Vantuch folgte nur 22 Sekunden später ein Torerfolg von Kelly Summers zum 3:4-Anschlusstreffer. Doch die Bemühungen wurden nicht belohnt und so sorgte Josh Nicholls mit seinem Treffer ins leere Tor 52 Sekunden vor Ende der Partie mit dem Treffer zum 3:5 für die Entscheidung.

Bayreuth Tigers – Kassel Huskies 4:5 (2:0, 1:2, 1:2, 0:1) n.P.

Die Bayreuth Tigers zeigten einen starken Auftritt auf heimischem Eis gegen den Tabellenprimus aus Kassel. Simon Karlsson brachte die Franken durch zwei Treffer in der zweiten und 13. Minute mit 2:0 in Führung.  Der Tabellenführer aus Kassel kam dann allerdings stark aus der Kabine und traf nur 65 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 2:1-Anschlusstreffer. Aber die Bayreuth Tigers spielten weiter stark auf und stellten durch ein Tor von Ville Järveläinen (27.) den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Aber die Kassel Huskies wären nicht die Kassel Huskies, wenn sie nicht auch auf diesen Rückschlag wieder die passende Antwort finden würden. In der 36. Minute netzte Lois Spitzner in Überzahl zum erneuten Anschluss ein. Das dritte Drittel begann ruppig mit einer Disziplinarstrafe gegen Kurt Davis. Doch das brachte die heimische Mannschaft nicht außer Tritt. Im Gegenteil: Simon Karlsson (48.) brachte die Tigers erneut mit zwei Toren in Führung. Kurz nach dem letzten Powerbreak schlug die Minute Brett Camerons. In der 51. Minute traf der Spieler der Huskies zweimal ins Schwarze und bescherte den Schlittenhunden die Overtime. Dort konnte kein Team den Lucky-Punch setzen und so musste das Penaltyschießen entscheiden. Im Penaltyschießen bewies der Tabellenerste seine Siegerqualitäten. Abgebrüht sorgte Ryan Moser für den 24. Sieg im 31. Spiel.


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