ESVK zwingt Meister in die Knie2:0-Erfolg gegen Kassel

(Foto: Lahr-Fotografie/ESVK)(Foto: Lahr-Fotografie/ESVK)
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Beide Trainer gingen dabei mit einem vollzähligen Kader ins Spiel, auch wenn dies sich ändern sollte, da Daniel Oppolzer nach einem ungeahndeten Foul von Braden Pimm das Spiel in den Schlussminuten vorzeitig verlassen musste und mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die Partie begann anfangs sehr zurückhaltend von beiden Seiten, jedoch erspielte sich der ESVK ein optisches Übergewicht, wobei Chancen auf beiden Seiten auch während Überzahlspielen eher selten blieben. So ging es nach zwanzig Minuten guten Defensivspiels mit 0:0 in die Pause.

Die Schlittenhunde fanden jedoch zum Ende des ersten Drittels besser ins Spiel, was sie auch im Mittelabschnitt fortsetzen sollte. Dadurch wurde das Spiel offener und die Torhüter rückten mehr und mehr in den Mittelpunkt. So musste Stefan Vajs in der 25. Minute gegen den zentral freistehenden Marco Müller parieren. Aber auch Markus Keller bekam noch reichlich Arbeit. Der ESVK setzte sich während eines Powerplays 1:56 Minuten ohne Unterbrechung im Angriffsdrittel fest, doch trotz schöner Spielzüge der skandinavischen Reihe blieb der Torerfolg mehrmals um Haaresbreite aus. Dies sollte sich beinahe rächen, denn die Mannen von Rico Rossi drückten nach Ablauf der Strafe und Manuel Klinge prüfte in der 35. Minute Vajs mit einem Schlagschuss. Die Hausherren waren aber stets durch Konter gefährlich und setzten deutliche Nadelstiche. Dies gelang dann in der 40. Minute sehr erfolgreich. Einen Bullygewinn Jere Laaksonens brachte Jannik Woidtke direkt Richtung Tor. Simon Olsson nutzte die Chance und fälschte den Puck zum umjubelten Führungstreffer ins Tor ab.

Mit diesem 1:0 ging es auch ins letzte Drittel. Dabei löste der ESVK wieder sehr früh Jubelstürme auf den Rängen aus. In der 43. Minute testete Olsson Keller mit einem Schlagschuss von der linken Seite. Der Schlussmann ließ den Puck allerdings in Richtung des rechten Bullykreises abprallen. Joona Karevaara ließ sich nicht lange bitten und erhöhte auf 2:0. Kassels Angriffsversuche scheiterten immer wieder an einer guten Defensive Kaufbeurens, die mit Stefan Vajs ihren Fels in der Brandung hatte. Die erfolglosen Bemühungen schienen so manches Nervenkostüm etwas dünner zu machen. Braden Pimm fuhr in der 48. Minute abseits vom Spielgeschehen Vajs um, jedoch ließ Schiedsrichter Hatz diese Situation zum Unmut der rot-gelben Anhänger ungeahndet. Das Spiel wurde dadurch noch etwas hitziger und als in einer später Situation je ein Spieler auf die Strafbank musste, bot sich bei 4 gegen 4 die große Möglichkeit auf die Vorentscheidung, doch als Branden Gracel allein vor Keller auftauchte, schloss dieser seine Schoner noch im letzten Moment. Die Gäste versuchten daraufhin nochmals alles und starteten zur Schlussoffensive, in der die Rot-Gelben mit Mann und Maus verteidigten. Die ganze Defensivarbeit sollte sich auszahlen, denn auch in den letzten drei Minuten, in denen Kassel mit einem sechsten Feldspieler agierte, ließen die Mannen um Kapitän Sebastian Osterloh mit viel Einsatz defensiv nichts anbrennen. Somit gewannen die Kaufbeurer am Ende mit einem letztlich verdienten 2:0 dank einer sehr disziplinierten Leistung.

Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Rico Rossi davon, dass Kaufbeuren sehr strukturiert spiele und kein Kellerkind werden wird. Seine Huskies sah er oft am Drücker, jedoch sei der Abschluss das Problem. „Stefan Vajs ist ein sehr guter Torwart, das weiß jeder“, so Rossi.

Andi Brockmann sprach von einem guten Anfang im ersten Drittel. Seine Mannschaft tue sich jedoch noch sehr schwer beim Tore schießen. „Beide Mannschaften spielen sehr diszipliniert ums Tor rum, dann fallen eben solche Tore nach einem Bully“, so Brockmann. „Wir haben mit Mann und Maus verteidigt. Die Jungs haben einen unglaublichen Job gemacht und gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt.“

Tore: 1:0 (40.) Olsson (Woidtke, Laaksonen), 2:0 (43.) Karevaara (Olsson, Laaksonen). Strafen: Kaufbeuren 4, Kassel 6 + 10 (Müller). Zuschauer: 1533.


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