ESVK verliert torreiche Begegnung in Heilbronn

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
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Es ist fast schon Tradition, dass in den Duellen zwischen den Heilbronner Falken und dem ESV Kaufbeuren eine Menge Tore fallen. Auch nach dem gestrigen 6:5 (2:1, 2:2, 2:2) für die Falken waren sich beide Trainer einig, dass die Zuschauer eine schöne, offensive Partie mit vielen Toren erleben durften. Die Übungsleiter selbst koste so ein Spiel allerdings das eine oder andere graue Haar, wußten Bob Burns und Sergej Svetlov nach dem Match zu berichten.

Die Joker hätten am gestrigen Abend mindestens einen Punkt verdient gehabt. Zwar legten die Gastgeber in dieser Abwechslungsreichen Partie immer wieder vor, doch die Kaufbeurer ließen sich nicht abschütteln. "Ein großes Kompliment an diese Kaufbeurer Mannschaft, sie hat zu keinem Zeitpunkt aufgesteckt", mit diesen Worten zeugte Falken-Coach Burns der Leistung des ESVK Tribut. Und hätte nicht gleich drei Mal das Gestänge für die Gastgeber gerettet, hätte die enge Begegnung vielleicht einen anderen Sieger gefunden.

Sergej Svetlov vertraute im Angriff wieder auf die "neue" Reihenzusammenstellung: Thorsten Rau stürmte neben Buddy Smith und Patrick Yetman, Ervin Masek gab der Reihe mit Patrick Reimer und Kimmo Vähä-Ruohola mehr Durchschlagskraft. In der Folge verteilten sich die Kaufbeurer Torchancen und auch Tore homogen auf beide Sturmformationen. Aber auch das Nachwuchs-Trio, bestehend Markus Vaitl, Daniel Huhn und Ferdinand Speckamp, erarbeitete sich die eine oder andere Großchance.

Die Führung durch Friedl glich Patrick Yetman praktisch im Gegenzug aus. Bei vier gegen vier Feldspieler ließ die Kaufbeurer Hintermannschaft wenige Minuten später Karachun zu lange gewähren und der HEC-Star traf zum 2:1 Pausenstand. Zur Mitte des Spiels markierte Shawn Heaphy das 3:1, doch wieder schlugen die Joker umgehend zurück: Nur 19 Sekunden später überwand Ervin Masek den gut aufgelegten Nachwuchskeeper Danny aus den Birken zum 3:2. Dzikowskis 4:2 konterte Buddy Smith postwendend zum 4:3. Im letzten Drittel waren die Joker dann drauf und dran, das Spiel zu kippen, doch einige Strafzeiten zu viel machten den Kaufbeurern das Leben schwer. Nach zwei weiteren Toren für die Falken (Heaphy und Draxler) und den jeweiligen Korrekturen der Joker (Manuel Wintergerst und Ervin Masek) blieb es bis zum Schluß beim knappen Vorsprung für die Gastgeber. Auch eine Auszeit und die Herausnahme von Martin Cinibulk für einen sechsten Feldspieler konnte dem Spiel keine Wende mehr geben.

Das schönste Tor des Abend gelang sicher Manuel Wintergerst: In Überzahl kämpfte sich Buddy Smith über die rechte Seite ins Drittel der Falken. Nach einer Pirouette kam der Puck auf Thorsten Rau hinter das Tor. Dieser legte direkt auf den heraneilenden Manuel Wintergerst, welcher eiskalt vollstreckte. Bester, weil auffälligster und spielwitzigster Kaufbeurer an diesem Abend: Patrick Yetman. Der "Kunstschütze" des Abends war sicher Shawn Heaphy, denn der Falke brachte in der 60. Spielminute das Kunststück fertig, aus etwa fünf Metern Entfernung unbedrängt das verwaiste Kaufbeurer Tor zu verfehlen!

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