ESVK siegt in der 107. Minute – in Bayreuth dauert die Overtime nur 56 SekundenPlay-off-Viertelfinale und Play-downs in der DEL2

Spannung in Bayreuth: Die Tigers drehten das Play-down-Spiel gegen den Deggendorfer SC. (Foto: Karo Vögel /Bayreuth Tigers)Spannung in Bayreuth: Die Tigers drehten das Play-down-Spiel gegen den Deggendorfer SC. (Foto: Karo Vögel /Bayreuth Tigers)
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Play-off-Viertelfinale:

Löwen Frankfurt – Eispiraten Crimmitschau 3:1 (2:0, 0:0, 1:1)

Der Hauptrundensieger ließ gegen den Zehnten aus Westsachsen nichts anbrennen. Maximilian Faber und Carter Proft trafen im ersten Drittel. In der 59. Minute markierte Eduard Lewandowski ein Empty-Net-Goal, ehe Vincent Schlenker 20 Sekunden vor dem Ende verkürzte.


Bietigheim Steelers – Dresdner Eislöwen 9:6 (3:1, 2:3, 4:2)

Defensive gewinnt Meisterschaften? Das beantworteten Bietigheim und Dresden mit einem herzlichen: „Pffft!“  0:1, 3:1, 3:3, 4:3, 4:4 – und so weiter und so fort. Weg mit der Rüstung, das Visier hoch und los geht’s. Die Eislöwen nahmen früh ihren Torhüter vom Eis, erzielten so zwei Tore, Bietigheim dazu eines ins leere Netz. Was für ein Schützenfest! Frederik Cabana, Alexander Preibisch (2), Shawn Weller, Willie Corrin, Tyler McNeely, Norman Hauner und Matt McKnight trafen für die Steelers, Stefan Della Rovere (2), Thomas Pielmeier, Nick Huard, Steven Rupprich und Timo Walther für die Eislöwen, die zudem einen Strafschuss vergaben.


Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)

Die Roten Teufel lagen durch Tore von Cody Sylvester und Maximilian Brandl schon mit 2:0 vorne, doch zum Sieg reichte es nicht. Jakub Svoboda, Ondrej Pozivil und Robbie Czarnik drehten die Partie für Ravensburg.


ESV Kaufbeuren – Lausitzer Füchse 5:4 (2:1, 1:1, 1:2, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.

Das hat lange in Kaufbeuren gedauert, erst in der 107. Minute erzielte Markus Lillich den Siegtreffer für den ESVK. Vorher ging es hin und her. Die Tore in der regulären Spielzeit erzielten Jere Laaksonen, Sami Blomqvist, Alexander Thiel und Branden Gracel auf Seiten der Gastgeber. Fabien Dietz, Jordan George, Anders Eriksson und Clarke Breitkreuz heißen die Torschützen für Weißwasser.


Play-downs, 1. Runde:

Bayreuth Tigers – Deggendorfer SC 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0) n.V.

Auch in Bayreuth ging die Partie in die Verlängerung – doch die Overtime dauerte hier nur 56 Sekunden, dann hatte Kevin Kunz dafür gesorgt, dass die Tigers die Partie komplett gedreht hatten. Andrew Schembri und Dani Bindels nährten die Deggendorfer Hoffnungen auf einen Auswärtssieg. Jozef Potac und Johan Lorraine glichen die Partie im letzten Drittel aus. Michael Bartosch (Bayreuth) und Josh Brittain (Deggendorf) kassierten jeweils zwei plus zwei Minuten zuzüglich einer Spieldauerstrafe wegen Verlassens der Spielerbank während einer Auseinandersetzung. Das einzige Vergehen mit diesem ungewöhnlichen Strafmaß.


Tölzer Löwen – EHC Freiburg 0:2 (0:2, 0:0, 0:0)

Bitter für Bad Tölz: Auf eigenem Eis gelang kein einziger Treffer. So reichten den Wölfen die Tore von Brad McGowan und Nikolas Linsenmaier aus der sechsten und 16. Minute.