ESVK: Joker verlieren Eishockeykrimi

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
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Nach einer hart umkämpften Partie musste sich der ESV Kaufbeuren den SERC Wildwings knapp mit 4:5 (2:2, 2:2, 0:0) n.V. geschlagen geben. Die 2084 Zuschauer kamen trotz der Niederlage der Hausherren durchaus auf ihre Kosten. Beide Teams boten offensives Eishockey mit sehenswerten Spielzügen, zeigten aber in der Devensive auch ihre Anfälligkeit.

Gleich zu Beginn der Partie präsentierten sich die Joker von ihrer besten Seite: Buddy Smith zog unwiderstehlich in das Drittel der Wildwings, die Scheibe kam über Markus Vaitl auf Patrick Yetman und der ließ Schwäne-Schlußmann Suvelo nicht den Hauch einer Chance. Doch die Führng durch dieses Traumtor währte nicht lange. Das beste Überzahlteam der Liga glich gleich bei der ersten Strafe gegen die Hausherren zum 1:1 aus. Ein Sonntagsschuss von Long brachte dann sogar noch das 1:2, ehe Ervin Masek im Nachsetzen den 2:2 Pausenstand besorgte. Im zweiten Abschnitt ging es munter weiter. Jetzt legten die Joker zweimal durch Buddy Smith vor, doch die Wildwings wurden jeweils umgehend zum Ausgleich eingeladen.

Auch im letzten Abschnitt setzte sich der offene Schlagabtausch der beiden Kontrahenten fort, doch weder ESVK-Keeper Martin Cinibulk noch Marko Suvelo, der nach dem 4:3 kurzfristig das Tor verlassen hatte, ließen noch weitere Gegentreffer zu. In der Verlängerung machten die Joker sich dann selbst das Leben schwer. Erst wanderte Patrick Reimer nach einem - in den Augen des Schiedsrichters - irregulären Rettungsversuch auf die Strafbank, dann leistete sich Bohdan Kozacka ein unnötiges Foul und die Gäste nutzten diese 5:3 Überzahlsituation Sekunden vor Spielende zum entscheidenden 4:5.