ESVK: Interview mit dem Sportlichen Leiter Klaus Habermann

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
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Akribisch arbeiten die Verantwortlichen des ESVK an der neuen Saison in der 2. Bundesliga. Sportlicher Leiter Klaus Habermann erklärt, welches Gesicht das Team der neuen Saison haben soll und wie er die Chancen des ESVK einschätzt.



Klaus, wenn man derzeit versucht, Sie zu erreichen, ist meist belegt oder die Mobilbox dran. Es rührt sich was am Spielermarkt?

Ja das ist richtig. Ich telefoniere mehrere Stunden am Tag auch mit Spielern, Managern, ESVK-Vorständen und natürlich auch mit unserem Trainer Ken Latta. Vorab ist auch das Umfeld für die 2. Liga zu schaffen. Der Markt ist momentan sehr nervös, was auch verständlich ist. Klar, habe ich zur Zeit viel zu tun, aber ich setze mir Prioritäten welche zu erst abgearbeitet werden müssen und es ist ja gut, so viele Kontakte zu haben.



Sie führen also derzeit sehr viele Verhandlungen für das neue Team des ESVK?

Ja, aber es geht. Man muss alles ausloten und mit dem Trainer und Vorständen absprechen. Wobei es nicht einfach ist mit Ken Latta zu kommunizieren, da er in Übersee weilt.

Trotzdem reift das Team - zumindest auf eurem Konzeptpapier?

Absolut. Es können nur jene Spieler Berücksichtigung finden welche auch ins Budget passen. Dass gewisse Vorstellungen der einzelnen Positionen gegeben sind ist klar, deshalb steht auch schon das personelle Konzept. Es ist wie ein Puzzle wo alle Teile passen sollten. Angefangen vom Betreuer bis hin zu den Aktiven und vor allem die jungen Spieler.



Trotzdem warten natürlich die Fans auf erste Erfolgsmeldungen...

Das ist doch klar - Entscheidend ist für uns aber wie sich einige Schlüssel-Spieler diese Woche entscheiden. Dann denke ich geht es Schlag auf Schlag. Man braucht Spieler die ein Kollektiv-Denken besitzen, denn nur so kann man in der 2. Liga bestehen, der damalige Abstieg des ESVK hat es doch deutlich genug gezeigt.



Und wo sehen Sie den ESVK in der nächsten Saison?

Wenn ich das wüsste, wäre ich nicht hier. Wir wollen mit dem vorhandenen Budget das Bestmöglichste erreichen und dafür werden wir hart arbeiten. Entscheidend wird sein, dass wir uns so schnell wie möglich in der Liga akklimatisieren. Wenn man Ruhe im Umfeld hat und keine Nebenkriegsschauplätze konstruiert, sollte die eine oder andere Überraschung drin sein. Erfolg kann man doch eh nicht kaufen, darum ist es mir überhaupt nicht bange Ligafähig zu werden. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf Spiele gegen München, Bietigheim, Riessersee und Landshut. Das werden richtige Top-Spiele für Kaufbeuren.