ESVK: Ein Auftritt zum Zunge schnalzen

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
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Wer am Sonntagabend nicht den Weg ins Kaufbeurer Eisstadion gefunden hat,

der darf sich nach dem überzeugenden 4:3 (1:0, 1:2, 1:1) n.P. Erfolg des ESV

Kaufbeuren über die Eisbären Regensburg getrost grün und blau ärgern. Mit einem

Minikader von nur 12 Mann vermochten die Joker den favorisierten Gästen in einer

packenden Begegnung zwei Punkte abzuluchsen. Beim ESVK stimmte schlichtweg

alles: Schnell, bissig und kombinationssicher wurden die Angriffe vorgetragen,

kompromisslos das eigene Drittel verteidigt.

Alex Henry (18.) brachte die

Kaufbeurer im ersten Drittel per Powerplay-Tor verdient in Führung. Im zweiten

Drittel schien der Tabellendritte aus Regensburg mit einem Doppelschlag

(26./27.) das Spiel drehen zu können, doch Patrick Yetman (33.) gelang wenig

später der umjubelte Ausgleich. Im letzten Abschnitt brachte Brandon Dietrich

(44.) seine Farben mit einer sehenswerten Einzelleistung wieder in Führung, ehe

Ex-Joker Ervin Masek (54.) zum 3:3 abstaubte.


Nach einer torlosen Verlängerung musste die Entscheidung im Penaltyschießen

gefunden werden. Der 17. Penalty brachte endlich die Entscheidung zu Gunsten der

Joker. Bohdan Kozacka verwandelte eiskalt, während Menge im Gegenzug die Nerven

versagten.