ESVK: Derby am Berliner Platz

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
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Mit den EV Landshut Cannibals, erwartet der ESVK am Freitag erneut

einen harten Brocken am Berliner Platz. Am Sonntag wird es nicht

leichter, wenn es für die Joker zum aktuellen Tabellenzweiten in die

Seestadt Bremerhaven geht.


Auf Grund von Verletzungen ist der Kader erneut nicht komplett. Jens

Stramkowski wird wegen Rückenproblemen aussetzen müssen. Der Einsatz

von Ryan Walsh ist ungewiss, er leidet an einer Bauchmuskelverletzung.

Matt Bannan ist immer noch vom letzten Wochenende angeschlagen, als er

ge-gen Kassel einen Check gegen den Kopf einstecken musste. Er will es

jedoch zumindest versuchen. Der Einsatz von Sascha Jocham wird aufgrund

einer Grippe kurzfristig entschieden. Wieder mit an Bord ist dafür

Sürmer Florian Kettemer.


Das Training der Joker wurde intensiviert und auf die Play Down Runde

eingestellt um zum richtigen Zeitpunkt fit zu sein. Es wurde sowohl

weiter am Spielaufbau, als auch am Umschalten von Defensiv- auf

Offensivverhalten gearbeitet. Auch  im Powerplay und im

Penaltykilling wurde das System verfeinert. Dabei konnte man nach

einigen Videoanalysen ersehen, dass das Team auf dem richtigen Weg ist.

Das System stimmt, es sind lediglich immer wieder individuelle Fehler

die zu Toren führen. Für das Team Es ist es wichtig, die momentane

Niederlagenserie zu verdauen, den Kampf anzunehmen und über 60 

Minuten Konstanz zu zeigen. Einfach wird es nicht werden, aber

vielleicht können die Joker ja gegen die beiden Anwärter auf die Plätze

2-4 überraschen.


Es ist ein ewig junges Schlagerspiel gegen die Landshut Cannibals. Bei

den Jokern hofft man natürlich, dass dieses Spiel auch diesmal wieder

einige Zuschauer aus den alten Zeiten anlocken wird. Die Unterstützung

der Fans wird sehr wichtig sein, weiß Pressesprecher Christian Demel.


"Es ist schön, dass unsere Fans ein Gespür dafür haben, die Mannschaft

gerade in den schwierigen Spiel-Situationen wieder nach vorne zu

peitschen, das wird gegen Landshut sehr wichtig sein." Zwischen den

Niederbayern und dem ESVK sind einige Parallelen festzustellen. Nach

wie vor leisten auch die Landshuter eine überragende Nachwuchsarbeit,

einziger Unterschied ist, dass der EVL eine DNL Mannschaft stellt. Bei

den Jokern kämpfen momentan die Jugend- und Juniorenmannschaf aber um

die deutsche Meisterschaft. Auch im finanziellen Bereich gibt es einen

"kleinen" Unterschied. Die Landshuter wagten nach dem DEL Ausstieg

einen Neuanfang mit dem Beinamen Cannibals und ließen ihre Altschulden

hinter sich, was sich derzeit auch in der Tabelle widerspiegelt. Am

gestrigen Donnerstag haben die Cannibals kurzfristig nochmals auf dem

Transfermarkt zugeschlagen und mit Dominik Hammer ein Eigengewächs

zurück nach Landshut geholt. Der 25 Jährige spielte zuletzt bei den

Augsburger Panthern in der DEL, für die er weiterhin per Förderlizenz

spielberechtigt bleibt.

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