ESV Kaufbeuren unterliegt den Heilbronner Falken Letztes Heimspiel im Get-Ready-Cup

Stefan Vajs hielt seinen Kasten im ersten Drittel sauber.  (Foto: dpa/picture alliance)Stefan Vajs hielt seinen Kasten im ersten Drittel sauber. (Foto: dpa/picture alliance)
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Beide Teams starteten druckvoll in die Partie. Man merkte den Heilbronnern an, dass sie die Heimniederlage der vergangenen Woche vergessen machen wollten. Beide Mannschaften überzeugten im ersten Drittel mit einer sehr konsequenten und konzentrierten Abwehrleistung. Sollte ein Schuss auf das Tor kommen, blieben die beiden Torhüter Stefan Vajs und Arno Tiefensee stets die Sieger. Es war ein schnelles, sehr ausgeglichenes Spiel, dem bisher aber die klaren Torszenen fehlen. So verabschiedeten sich beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Pause.

Das zweite Drittel begann, wie das erste aufgehört hatte. Die Joker sowie die Falken waren auf eine gute Defensivarbeit bedacht, was den Unterhaltungswert über weite Strecken sehr in Grenzen hielt. Dies änderte sich jedoch in der 36. Spielminute. Dennis Pfaffengut zog per Schlagschuss von der blauen Linie ab und Youngster Phillip Krauss fälschte zum ersten Tor der Joker ab. Diese Führung hielt jedoch nur kurz. Im direkten Gegenzug war es Louis Brune mit einem platzierten Schuss über die Fanghand von Stefan Vajs, der den Gleichstand wiederherstellte.

Auch im letzten Drittel ein unverändertes Bild. Beide Mannschaften egalisierten sich weitgehend und Torchancen waren Mangelware. In der 43. Spielminute schafften es die Joker erstmals, ihre technischen Fähigkeiten auf das Eis zu bekommen. Tyler Spurgeon bediente den im Slot eingelaufenen Phillip Krauss mustergültig und dieser musste nur noch in das leere Tor einschieben und erzielte somit sein zweites Tor an diesem Abend. Während die Joker noch den Führungstreffer bejubelten, erzielten die Falken erneut innerhalb einer Minute den Ausgleich. Jan Pavlu passte den Puck vor das Tor des ESVK, wo Pierre Preto bereits wartete. In der 49. Spielminte standen die Heilbronner Falken aufgrund zweier Strafzeiten gegen die Hausherren mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Die Allgäuer schafften es jedoch, mit konsequenter Abwehrleistung diese Überzahl verstreichen zu lassen. Direkt nach Ablauf der Strafe nutzen die Falken eine Unsortiertheit in der Kaufbeurer Hintermannschaft durch Stefan Della Rovere zur erstmaligen Führung der Neckarstädter. Die Joker drückten direkt wieder auf den Ausgleich, fingen sich dabei aber einen Konter ein. Yannik Valenti lief alleine auf Stefan Vajs zu und ließ ihm keine Abwehrchance. In der 57. Spielminute brannten dann Kevin Maginot die Sicherungen durch und er prügelte auf den bereits am Boden liegenden Branden Gracel ein. Nach einer rund fünfminütigen Diskussion mit den Schiedsrichtern standen die Strafzeiten fest und die Wertachstädter dürften von nun an in Überzahl agieren. Dabei scheiterte Branden Gracel noch an Arno Tiefensee, doch Tobias Wörle konnte den Nachschuss zum Anschlusstreffer verwerten. Die Joker erspielten sich daraufhin noch einige Torchancen, das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Die Heilbronner Falken nutzten das leere Kaufbeurer Gehäuse zum 3:5-Endstand.


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