ESV Kaufbeuren siegt in einem hochklassigen Spiel gegen die Löwen FrankfurtErfolgreiche Heimpremiere für Maximilian Meier

Branden Gracel erzielte den späten Ausgleich für den ESVK in Bad Nauheim. ((Foto: dpa/picture alliance))Branden Gracel erzielte den späten Ausgleich für den ESVK in Bad Nauheim. ((Foto: dpa/picture alliance))
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Beide Teams starteten mit viel Schwung in das Spielgeschehen und erarbeiteten sich gute Tormöglichkeiten. Insbesondere die Joker überzeugten mit gefährlichen Kontern. So war es Fabian Voit, der Patrick Klein im Tor der Löwen verladen konnte und in der vierten Spielminute das erste Tor des Abends erzielte. Kurz darauf traf John Lammers noch das Lattenkreuz. In der Folge waren es aber die Gäste, die das Spielgeschehen in die Hand nahmen und auf den Ausgleich drückten. In dieser Phase konnte sich Maximilian Meier im Tor der bayerischen Schwaben mehrfach auszeichnen. Der Mann, der vor kurzem vom EV Füssen in das rund 40 Kilometer entfernte Kaufbeuren wechselte, konnte unter anderem gegen Kyle Wood und Adam Mitchell sein Können zeigen. Die Hausherren blieben bis zur 16. Minute ohne einen Fehler in der Defensivarbeit, doch dann schafften es die Gäste das Bollwerk zu überwinden. Luis Schinko lief mit viel Tempo und legte dann quer auf Darren Mieszkowski, welcher Maximilian Meier keine Abwehrchance ließ und zum Ausgleich einschob. Kurz darauf gab es dann die erste Überzahlgelegenheit des Abends für die Rot-Gelben. Dort zeigte John Lammers sein ganzes Können, indem er den Puck zu seinem kongenialen Partner Tyler Spurgeon schob und dieser die erneute Führung für die Heimmannschaft erzielte.

Die Frankfurter waren mit dem erneuten Rückstand gar nicht einverstanden und kamen mit viel Schwung aus der Kabine. Aggressiv drückten die Männer aus der Mainmetropole nun auf das Kaufbeurer Tor. Die Joker konnten sich kaum aus der eigenen Zone befreien und so dauerte es bis zur 24. Minute, ehe die Löwen erneut ausgleichen konnten: Sebastian Collberg passte zu Adam Mitchell und dieser sorgte für den erneuten Gleichstand. Weiter waren es fast ausschließlich die Hessen, die Gefahr auf das gegnerische Tor brachten und es blieb Maximilian Meier zu verdanken, dass es unentschieden aus Sicht der Joker stand. Die Gäste waren jedoch zu fahrlässig im Verwerten der eigenen Möglichkeiten und so kam es wie es oft im Eishockey passiert: Die eine Mannschaft macht das Tor nicht, dafür schlägt die andere zu. Branden Gracel zog in der 34. Spielminute mit einer schönen Bewegung vor das Gehäuse von Patrick Klein und besorgte die erneute Führung der bayerischen Schwaben. Auch der darauffolgende zu Rate gezogene Videobeweis bezüglich einer Torhüterbehinderung änderte nichts daran.  Die Joker gingen also erneut mit einer Führung in die Drittelpause.

Rob Pallins Team startete in Überzahl in den entscheidenden Schlussabschnitt.  Dort wurde es dann hektisch: Ein Löwen-Spieler kam zu Fall, die Mitspieler forderten vehement den Pfiff der Unparteiischen, die Pfeife blieb jedoch still. Tyler Spurgeon nutzte diese Unordnung in der Frankfurter Hintermannschaft und spielte den lauernden John Lammers an, welcher per Direktabnahme die Führung ausbaute. Die Hessen erhielten zudem noch eine Bankstrafe aufgrund der Proteste, die Hausherren konnten das darauf resultierende Powerplay jedoch nicht nutzen. Fritzmeiers Männer hatten viel Wut im Bauch und es entwickelte sich ein Sturmlauf auf das Kaufbeurer Tor. Immer wieder war es Maximilian Meier, der mit teils spektakulären Paraden auf sich aufmerksam machte. Das Spiel entwickelte sich nun zu einem rechten Krimi, welcher durch teils unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter noch spannender wurde. In der 55. Minute konnte MacAulay durch Nachstochern die Scheibe erneut hinter der Linie platzieren. Die Gäste brachten jetzt noch mehr die PS auf das Eis und so scheiterte unter anderem Kyle Sonnenburg am Pfosten. Zwei Minuten vor Ende gab es dann eine mehr als strittige Strafe gegen den U20-Nationalspieler Markus Schweiger und somit zu einem Powerplay für die Hessen. Die Löwen zeigten sich hier eiskalt und erneut traf Stephan MacAulay – der Ausgleich.

Die Rotgelben zeigten auch in der anschließen Overtime ihre Effektivität. Tyler Spurgeon überlief die Frankfurter Gegenspieler und legte ab auf John Lammers, der per Direktabnahme den Endstand von 5:4 herstellte. 


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