ESV Kaufbeuren ringt die Eispiraten Crimmitschau niederUnterzahlformationen beider Teams in Torlaune

Jubilar Daniel Oppolzer erzielte das zwischenzeitliche 5:3 für seinen ESVK gegen Freiburg. (Foto: dpa/picture alliance)Jubilar Daniel Oppolzer erzielte das zwischenzeitliche 5:3 für seinen ESVK gegen Freiburg. (Foto: dpa/picture alliance)
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Der ESVK startete mit viel Schwung in das Spiel. Man merkte der Mannschaft an, dass sie sich die öffentliche Kritik von Rob Pallin zu Herzen nahm und den Weg zurück in die Siegerstraße finden wollte. Aber auch die Eispiraten gingen dieses Tempo mit, wodurch sich ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte, in dem sich beide Torhüter auszeichnen konnten. In der siebten Spielminute gab es dann die erste Überzahlmöglichkeit für die Hausherren. Anfangs hatten sie noch mit Problemen in die Formation zu kommen. Als sie jedoch gefunden worden war, war es John Lammers mit einem scharfen Pass auf seinen kongenialen Partner Tyler Spurgeon, welcher die Führung für die bayerischen Schwaben besorgte. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf beide Toren mit einem leichten Chancenplus für die Gäste aus Sachsen. Jan Dalgic, der den Vorzug vor Stefan Vajs erhielt, konnte aber immer wieder sein Können zeigen. Mit der knappen Pausenführung für die Joker ging es dann in die Kabine.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren es dann wieder die Joker, die sich in der Hälfte des ETC festsetzen konnten und minutenlang Druck auf das Tor von Michael Bitzer ausübten. Die gefährlichste Chance in dieser Phase hatten aber die Gäste: Bei einem Konter stürmt Jan Dalgic aus dem Tor spielt den Puck aber auf den anstürmenden Gegenspieler. Mit Können und viel Glück konnte er den Ausgleich aber verhindern. Dies war der Knotenlöser für die Eispiraten, die sich nun immer öfter im Drittel der Joker festsetzen konnten. Die Gastgeber zeigten eine kämpferische Leistung und schafften es so, das Momentum wieder auf ihre Seite zu ziehen. Der ETC wusste sich in dieser Zeit nur mit Strafzeiten zu helfen. Jedoch spielten es die Hausherren zu kompliziert und so verlor Julian Eichinger bei doppelter Überzahl an der eigenen blauen Linie die Scheibe gegen Scott Timmins, dieser schaffte es Jan Dalgic zum Ausgleich zu überwinden. Diesen Schock merkte man den Mannen von Rob Pallin an. Sie bekamen aber durch ein Foul an Florian Thomas erneut die Chance in Überzahl die Führung wiederherzustellen. Aber auch hier spielte man es zu kompliziert und ermöglichte den Eispiraten gefährliche Konter. Mathieu Lemay fing einen Pass von Daniel Oppolzer ab, startete allein auf das Kaufbeurer Tor zu und überwand Dalgic mit einer geschickten Körpertäuschung. Mit viel Frust auf heimischer Seite ging es in die Pause.

Der letzte Abschnitt startete mit verhaltenen Angriffen beider Mannschaften. Die Joker vor allem auf eine konsequente und resolute Abwehrleistung bedacht schafften es, die Gäste weitestgehend vom eigenen Tor fernzuhalten. In der 46. Minute war es dann Goalgetter John Lammers, der Michael Bitzer aus spitzem Winkel anschoss, von dem wiederum die Scheibe dann ins Tor trudelte. Es war das siebte Tor im achten Spiel für den aus Innsbruck gekommenen Kanadier. Von dort an wollten beide Mannschaften keine Fehler mehr machen. Doch die Hausherren zogen in dieser Phase des Spiels zu viele Strafzeiten und ermöglichten den Gästen so mehrere Möglichkeiten in Führung zu gehen. Doch wie auf der Gegenseite spielte auch der ETC zu kompliziert und verlor die Scheibe an Daniel Oppolzer. Dieser lief auf Michael Bitzer zu, traf mit seinem Schuss jedoch zunächst nur die Maske des Schlussmanns. Den folgenden Abpraller nahm er selbst auf, umkurvte das Tor und erzielte mit einem Wrap-Around das dritte Unterzahltor des Abends. Das Spiel entwickelte sich nun zur Zitterpartie. Die bayerischen Schwaben hielten an ihrer stabilen Defensivleistung fest und Jan Dalgic glänzte immer wieder mit starken Reflexen. So schaffte es der ESVK am Ende den Sieg perfekt zu machen.


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