ESV Kaufbeuren mit dem Break in Bietigheim4:3-Auswärtssieg sichert notwendigen Auswärtssieg

Trotz vieler Chancen blieb die Truppe von Andreas Brockmann gegen Bad Tölz ohne eigenen Treffer. (Foto: dpa/picture alliance)Trotz vieler Chancen blieb die Truppe von Andreas Brockmann gegen Bad Tölz ohne eigenen Treffer. (Foto: dpa/picture alliance)
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Einen „sehr guten Job der Mannschaft“ sah der Gäste-Trainer Andreas Brockmann – und war damit nicht alleine. Denn rund 150 Rot-Gelbe Auswärtsfans unter den 2.473 Zuschauern sahen einen starken Auftakt der Joker, die sich in dieser Saison noch zum Bietigheim Schreck entwickeln, allen voran der Topscorer Sami Blomqvist. Dieser stand auch gleich früh im Spiel im Mittelpunkt; denn bereits in der dritten Spielminute war es Joseph Lewis, der in Überzahl dem Steelers-Verteidiger Eric Stephan die Scheibe abluchste, schnell in die Mitte spielte und dort seinen Mannschaftskollegen Sami Blomqvist fand und zum 1:0 für seine Farben traf.

Es war ein Abend, der von vielen Fehlern und Nachlässigkeiten geprägt war, beide Abwehrreihen leisteten sich unnötige Scheibenverluste und Unkonzentriertheiten – so durfte der geborene Playoff-Spieler Brett Breitkreutz frei und mit viel Geschwindigkeit durch die Abwehrreihen stürmen und im direkten Gegenzug auf Center Myles Fitzgerald ablegen: Ausgleich. Es entwickelte sich ein munteres Spiel und die Gäste wurden nach gutem Beginn zu passiv – der anfängliche „Sturm und Drang“ ebbte ab, die St. Jean-Truppe jetzt mit mehr Biss im Spiel. So zeigte der Publikumsliebling Alex Preibisch, wie man PlayOffs spielen sollte. Einem schnellen Solo mit guter Parade des ehemaligen Meisterspielers Ilya Sharipov folgte gleich ein Check mit Strafzeit. Diesmal jedoch ohne Erfolg für die Allgäuer.

Ohnehin standen Strafzeiten im Mittelpunkt: Bei angezeigter Strafe kombinierte sich die starke erste Reihe der Ellentäler zur Führung. Matt McKnight, der Topscorer, wurde im Slot freigespielt und traf zur Führung der Steelers. Und wieder die Strafen und wieder „Alarmstufe Rot“: Die Steelers bekamen unter dem wachsenden Druck die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, Stürmer Branden Gracel setzte nach und bediente Joseph Lewis zum erneuten Ausgleich für die Gäste.

Fortan ein munteres und intensives Spiel auf überschaubarem Niveau. So konstatierte Bietigheims Trainer Marc St. Jean nach dem Spiel: „Wir müssen ohne Schönspielerei einfacher spielen“. Das zeigten dann die Joker in der Folge. In der 28. Minute traf Kaufbeurens Stürmer Florian Thomas aus heiterem Himmel und mit sehenswerter Flugkurve der Scheibe zum 3:2 – Bietigheims wiedergenesener Schlussmann Stephon Williams sah dabei nicht gut aus.

Es blieb hektisch und so manchem spielten die Nerven einen Streich: Ilya Sharipov im Tor der Allgäuer erwies seiner Mannschaft mit einer Spieldauer-Strafe dabei einen Bärendienst, indem er einem am Boden liegenden Bietigheimer mit der Stockhand erwischte. Gäste Trainer Brockmann sah „eine fast spielentscheidende Situation“ und somit eine fünfminütige Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Der junge Torhüter der Gäste, Jan Dalgic, kam somit „kalt“ auf das Eis und wurde zunächst kaum geprüft. Das Überzahlspiel der Grün-Weißen bestand zumeist aus Weitschüssen von Verteidiger Mychal Monteith, dessen Schuss der neue Torhüter kurz vor Ablauf der Strafzeit dann doch prallen ließ und McKnight erneut zum 3:3-Ausgleich abstauben konnte.

Keiner der beiden Mannschaften schien Lust auf eine Verlängerung zu haben, ein Tor lag in der Luft und das fiel auf dramatische Art und Weise 32 Sekunden vor Schluss für den ESVK.Julian Eichinger und Calvin Pokorny bedienten den Finnen Jere Laaksonen, begleitet von erneuten Nachlässigkeiten in der Bietigheimer Abwehr, so dass der Stürmer die Scheibe zum umjubelten Siegtreffer ins Netz einschob.

Somit hat der ESV Kaufbeuren am Sonntag in der heimischen Arena die Möglichkeit ins Viertelfinale einzuziehen, ein Sieg gegen die Schwaben vorausgesetzt.


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