ESV Kaufbeuren holt ersten Dreier in HeilbronnDie Joker gewinnen mit 4:3 bei den Heilbronner Falken

Der ESV Kaufbeuren konnte unter dem neuen Trainer die ersten drei Punkte bejubeln (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)Der ESV Kaufbeuren konnte unter dem neuen Trainer die ersten drei Punkte bejubeln (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)
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Die Kaufbeurer kamen gut in die Partie, was sich in der dritten Spielminute auch schon auf der Anzeigentafel bemerkbar machte. Markus Lillich verwandelte dabei einen Abpraller nach einem Drehschuss von John Lammers, der wohl auch noch von Tyler Spurgeon leicht abgefälscht wurde, zum frühen 0:1 Führungstreffer für die Joker. Der ESVK brachte sich dann aber durch zwei schnelle Strafminuten selbst in Bedrängnis und war so einem fünf gegen drei Powerplay für die Unterländer ausgesetzt. Diese nutzen die Falken dann auch sofort eiskalt aus. Stefan Vajs war gegen den Abschluss des ehemaligen NHL Profis Jeremy Williams machtlos, der nach zwei schnellen Pässen ohne Gegenwehr frei zum Abschluss kam. So stand es nach neun Minuten 1:1 Unentschieden. Das weitere einfache Überzahlspiel der Heilbronner verteidgten die Joker gut. Der Führungstreffer der Falken kam in der elften Spielminute zustande. Judd Blackwater fäslchte einen Schuss von Jeremey Williams unhaltbar zum 2:1 ab. In der Folge brauchte der ESVK ein wenig um sich vom Rückstand zu erholen, schaffte dies aber nach einer kurzen Phase auch. Ein erstes Powerplay für die Kaufbeurer, gut zwei Minuten vor der ersten Pausensirene, blieb dabei allerdings ohne Torerfolg und somit ging es mit einen Spielstand von 2:1 für die Heilbronner in die Kabinen.

Im Zweiten Drittel war die Mannschaft von Trainer Tray Tuoimie dann tonangebend. Die Joker standen hinten sicher und schafften es mit schnellen Angriffen immer wieder gefährlich vor das Tor von Arno Tiefensee. In der 24. Spielminute konnten die Kaufbeurer dann ausgleichen. John Lammers bediente den mitgelaufenen Fabian Koziol perfekt und der 22 Jahre alte Verteiger hatte keine Mühe auf 2:2 zu stellen. Nur drei Minuten später konnte Tyler Spurgeon eine Druckphase der Joker zum 2:3 nutzen. Der Kapitän des ESVK düpierte Arno Tiefensee dabei nach einem angetäuschten Schuss aus etwas spitzem Winkel mit seinen Abschluss durch die Beinschoner des Torhüters. Der ESVK war in der Folge drauf und dran seinen vierten Treffer zu erzielen, wurde dann aber von einer Strafe gegen Fabian Koziol ausgebremst. Und wie soft in der noch jungen Spielzeit, kassierten die Kaufbeurer auch glatt einen Gegentreffer. Dieser war für ein Powerplay eher untypsich. Eine unübersichtliche Situation im Spielaufbau der Falken brachte die Scheibe kurz nach der blauen Linie in die Luft und alle ESVK Spieler waren wohl zu sehr mit ihrer Aufmerksamkeit auf dieser Situation gehangen und verpassten es dabei, wie sich zwei Heilbronner davon schlichen und die Scheibe bekamen. Julian Lautenschlager hatte alleine vor Stefan Vajs mit einer gekonnten Körpertäuschung keine Mühe auf drei zu drei zu stellen. Gespielt waren da 30 Minuten. Der ESVK aber war in seinem Tatendrang nicht zu bremsen und spielte weiter stark. Pech hatten die Kaufbeurer, als Max Oswald einen Schuss an die Latte abfälschte und im Nachschuss an einem sehr starken Reflex von Arno Tiefensee scheiterte. Mit einem Unentschieden auf der Tafel ging es in die zweite Pause des Spiels.

Auch im Schlussabschnitt zeigten die Allgäuer den Willen den ersten Sieg einzufahren. Absolute Großchancen waren auf beiden Seite lange nicht zu sehen, da beide Mannschaften vor allem in der Defensive gut standen. Der ESVK war dabei aber das aktivere Team und bereitete den Falken mit ihren schnellen Angriffen immer wieder große Probleme. Schlussendlich konnten die Joker dann in der 44. Spielminute in Führung gehen. Florian Thomas nutzte dabei einen Bandenabpraller nach einem Schuss von Philipp Krauss zum spielentscheidenden Treffer aus. Dabei schoss der dienstälteste Joker Feldspieler Arno Tiefensee in der Abwehrbewegung an den Schoner und von dort sprang die Scheibe über die Linie. Die Falken versuchten nach dem Tor der Allgäuer wieder vermehrt offensiver zu spielen, was die Kaufbeurer aber bis in die letzten Minuten hinein, immer wieder unterbanden. Dann aber, mit einem sechsten Feldspieler auf den Eis, machten die Heilbronner noch einmal richtig Druck. Die Kaufbeurer blockte dabei unzählige Schüsse der Falken und verhinderten einen weiteren Gegentreffer. Dazu zeigte Stefan Vajs seine ganze Klasse und sicherte dem neuen Trainer Tray Tuomie mit starken Paraden in der Schlussphase den drei Punkte Einstand.


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