ESV Kaufbeuren gewinnt Testpiel in Lustenau mit 4:1Doppelpack von Markus Lillich

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Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Fabian Koziol, Yannik Burghart und Max Hops. Dazu schonte ESVK-Trainer Marko Raita Tyler Spurgeon, John Lammers, Simon Schütz und Dieter Orendorz, um u.a. auch anderen Spielern mehr Eiszeit und Verantwortung in wichtigen Spielsituationen zu geben. Im Tor stand Maximilian Meier.

Der ESVK kam gut in die Partie und machte die ersten Minuten bis zu einer Strafe gegen Leon van der Linde gut Druck auf den Gegner. Das Powerplay der Hausherren nach knapp drei Minuten verteidigten die Joker gut. Allerdings kamen die Lustenauer nach diesem Überzahlspiel etwas besser in das Spiel und der ESVK brauchte etwas um wieder die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. So ab der achten Spielminute klappte dies dann wieder besser und die Wertachstädter setzten sich immer wieder im Drittel der Österreicher fest. Die beste Gelegenheit verpasste dabei Markus Lillich, der im Slot von Jere Laaksonen freigespielt wurde, aber dann an Lustenaus Schwedischem Torhüter Erik Hanses scheiterte. Nicolas Appendino hatte in der elften Minute noch einen gefährlichen Schuss parat, scheiterte aber ebenfalls am Torhüter der Lustenauer. Ein Powerplay der Joker nach 14 Minuten war recht gefällig, die besten Möglichkeiten hatte dabei zwei mal Jacob Lagacé. Da auch der Kanadier Torhüter Erik Hanses nicht überwinden konnte, ging es mit einen 0:0 in die erste Pause.

Das zweite Drittel sollte dann etwas mehr Torszenen zu bieten haben wie noch das erste. Die Lustenauer hatten in einem Powerplay nach 24 Minuten zwei gute Schüsse, Maxi Meier im Kasten der Joker war aber zur Stelle. Die Allgäuer hatten bei einem schnellen Konter über Sebastian Gorcik und Jacob Lagacé den Führungstreffer auf dem Schläger, zuerst scheitere der Kanadier und im Nachschuss dann auch noch der Tscheche an Torhüter Erik Hansens. Youngster Leon Sivic verzog wenig später nur knapp aus dem hohen Slot heraus, nach dem er von Florian Thomas freigespielt wurde. Ein fünf gegen drei Powerplay nach gut 30 Minuten ließen die Kaufbeurer dann leider trotz bester Chancen liegen. Markus Schweiger hatte fünf Minuten vor der Pause nach einem Pass von Jacob Lagacé frei vor Torhüter Erik Hansens die nächste dicke Chance, er scheiterte jedoch ebenfalls. Besser machte es nach 27 Spielminuten Max Oswald. Die Nummer neun der Joker tankte sich durch die Abwehrreihen der Österreicher und schob im Anschluss dem schwedischem Torhüter der Lustenauer die Scheibe aus der Drehung heraus durch die Schoner zum 0:1 für die Rotgelben. Nach dem der auffällige Verteidiger Mads Larsen ein Solo startete, dabei im Abschluss aber am starken Maxi Meier scheiterte, konterte der ESVK im Gegenzug und traf zum zweiten Mal. Torschütze war dabei Jacob Lagacé, der nach einem Zuspiel von Markus Lillich in den hohen Slot hinein, zum 0:2 in den rechten Torwinkel traf.

Im Schlussabschnitt hatten die Joker schon zu Beginn mehrere gute Möglichkeiten das Spiel zu entscheiden, spielten ihre Konterchancen dabei aber leider nicht immer gut aus oder waren im Abschluss etwas zu ungenau. Die Österreicher kamen dann nach 47 Minuten zum Anschlusstreffer. In Überzahl wurde der Däne Mads Larsen vor dem Tor freigespielt und traf an Maxi Meier vorbei mit etwas Glück zum 1:2 für den EHC Lustenau. Danach wurde das Spiel etwas wild, was vor allem daran lag, dass die Hausherren mit aller Macht nach Vorne drückten, die ESVK-Defensive zwar sehr stabil stand, aber die Kaufbeurer die Scheibe in der Vorwärtsbewegung zu oft gleich wieder unnötig abgaben. Mit zunehmender Spielzeit schafften es die Allgäuer aber wieder das Spiel zu beruhigen und die komplette Kontrolle zurück zu gewinnen. Dabei hatten die Joker einige klare Chancen auf den dritten Treffer liegen gelassen. Dieser sollte dann drei Minuten vor dem Ende aber doch noch fallen. Nicolas Appendino eroberte im Drittel des Heimteams die Scheibe, passte zu Jere Laaksonen, der sofort Markus Lillich einsetzte und dieser traf mit einem satten Direktschuss in den rechten Torwinkel zum 1:3. Nur eine Minute später war Markus Lillich dann erneut zur Stelle. Von Kapitän Joey Lewis und Nicolas Appendino im Slot freigespielt, traf die Nummer 28 der Joker mit seinem Doppelschlag zum 1:4 Endstand.

Die Joker zeigten schon wie in den Spielen zuvor eine gute Leistung. Standen vor allem in der Defensive sehr sicher und waren stets darauf bedacht das Spiel zu kontrollieren, was meist sehr gut gelang.

Nach einer weiteren Trainingswoche stehen am kommenden Wochenende zwei weitere Testspiele auf dem Programm. Am Freitag treffen die Joker in der erdgas schwaben arena auf den Schweizer Zweitligisten EHC Winterthur. Am Sonntag kommt es dann zum Duell beim DEL2 Aufsteiger Eisbären Regensburg.


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Freitag 07.10.2022
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Dresdner Eislöwen Dresden
Sonntag 09.10.2022
Dresdner Eislöwen Dresden
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Bayreuth Tigers Bayreuth
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ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
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