ESV Kaufbeuren gewinnt nach PenaltyschießenStefan Vajs hext die Joker zu zwei Punkten

Sami Blomqvist steuerte einen Doppelpack bei zum Kaufbeurer Sieg gegen Freiburg. (Foto: dpa/picture alliance)Sami Blomqvist steuerte einen Doppelpack bei zum Kaufbeurer Sieg gegen Freiburg. (Foto: dpa/picture alliance)
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Beide Teams starteten mit viel Elan in das letzte Spiel vor den Feiertagen und zeigten ein schnelles und geradliniges Eishockey. Insbesondere die Steelers stellten die Kaufbeurer Hintermannschaft immer wieder vor schwierige Aufgaben, diese zeigte sich jedoch von ihrer besseren Seite und so bissen sich die Ellentaler Stürmer immer wieder die Zähne an den Verteidigern aus. So war es auch ein Fehler jener besagten Verteidigung, der das erste Tor des Abends ermöglichte: Yannick Wenzel konnte einen Aufbaupass von Dennis Pfaffengut abfangen, spielte quer auf Calvin Pokorny und der ließ Stefan Vajs keine Abwehrmöglichkeit. Der ESVK zeigte sich unbeeindruckt von diesem Rückschlag und drückte direkt auf den Ausgleich. Die Hausherren zwangen die Gäste immer öfter zu Fouls und so ergaben sich mehrmalig Überzahlchancen. Diese konnten die Männer von Rob Pallin aber nicht für sich nutzen und sahen sich ihrerseits mehrmaligen überfallartigen Kontern der Steelers ausgesetzt. Mit dem Spielstand von 0:1 ging es dann auch in die erste Pause.

Kaufbeuren kam mit viel Wut im Bauch aus der Kabine und man merkte der Mannschaft an, dass sie das Spiel drehen wollte. Die erste Chance gab es aber auf der Gegenseite: Stefan Vajs konnte einen abgefälschten Schuss von CJ Stretch gerade noch parieren. Direkt im Gegenzug war es dann Sami Blomqvist, der am Innenpfosten scheiterte. Der Topscorer hatte trotz Verletzung nichts von seinem Antritt eingebüßt. Diese Einzelaktion des Finnen schien noch mehr Kräfte bei den Hausherren freizusetzen und fortan entwickelte sich ein Spiel fast ausschließlich in Richtung des Tores von Jimmy Hertel. In der 24. Minute durften dann auch die Fans der Joker vor den Bildschirmen das erste Mal jubeln: Max Oswald erzielte nach einer schönen Kombination über Daniel Oppolzer und Florian Thomas den Ausgleich. Die Steelers wirkten nach dem Gegentreffer leicht verunsichert und gerade in dem Moment als das Team von Danny Naud sich zurück ins Spiel kämpfte, gab es eine Strafe gegen Eric Stephan. In der darauffolgenden Überzahl sah John Lammers, dass Jimmy Hertel die Sicht verstellt war und ließ dem Schlussmann mit einem platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Angestachelt von dem Rückstand waren es nun die Ellentaler, welche offensiv mehr Druck ausübten. Stefan Vajs wurde immer wieder zu Glanztaten gezwungen. In der 37. Minute war er jedoch gegen einen unhaltbaren Schuss von Rene Schoofs machtlos. So ging es mit einem leistungsgerechten 2:2 in die Kabine.

Im letzten Drittel hatten beide Teams die Chance auf die Führung, scheiterten aber immer wieder an den stark aufgelegten Schlussmännern. Dieses offensive Spiel des Gegners zwang die Verteidigungsreihen beider Mannschafen immer wieder zu Strafzeiten, welche weder die Steelers noch die Joker in Tore ummünzen konnten. In den letzten Sekunden zündete dann Alexander Preibisch nochmal den Turbo und überlief die Hintermannschaft der Hausherren, scheitere aber am „Hexer“ im Tor der Gastgeber.

In der anschließenden Overtime hatten die Hausherren die besseren Chancen, sich den Extrapunkt zu sicher. Sie ließen jedoch unter anderem ein Powerplay verstreichen und so musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Sami Blomqvist und John Lammers verwandelten eiskalt und der bärenstarken Stefan Vajs konnte beide Versuche der Ellentaler entschärfen. Die Joker beschenken sich so selbst mit zwei Punkten und treffen nach den Feiertagen auf den EV Landshut zum Derby. 


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