ESBG lehnt Widerspruch des ETC ab – Revision wird geprüft

Eispiraten erleiden zwei NiederlagenEispiraten erleiden zwei Niederlagen
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Am Freitagmittag wurde der Spielabbruch im Spiel EHC Wolfsburg gegen den

ETC Crimmitschau vom 05.11.2006 in

München vor dem zuständigen Sportgericht verhandelt. In der 33. Spielminute

konnte eine zerbrochene Sicherheitsglasscheibe nicht ersetzt werden. Der

ETC Crimmitschau hatte gegen die

Entscheidung der ESBG das Spiel neu anzusetzen Widerspruch eingelegt, welcher am

gestrigen Nachmittag abgelehnt wurde.

Gestützt wurde

diese Entscheidung laut dem Rechtsvertreter des ETC

Crimmitschau Pierre Donath-Franke auf ein Schreiben der

Stadtwerke Wolfsburg, welche das nicht vorhanden sein einer Ersatzscheibe mit

einer 10tägigen Lieferzeit begründet.

Laut Rechtsanwalt

Pierre Donath-Franke wird von Seiten des ETC

Crimmitschau, nach Erhalt des ordnungsgemäßen Protokolls und

der Begründung der Entscheidung die Möglichkeit für eine Revision geprüft, denn

nach wie vor sieht Donath-Franke den ETC auf Grund folgender drei Punkte im

Recht:

 

1.) Der Heimverein ist als

Ausrichter der Spiele verantwortlich für einen ordnungsgemäßen Spielablauf. Wenn

auf Grundlage des Schreibens des EHC Wolfsburg bekannt ist, dass Ersatzscheiben

eine Lieferzeit von 10 Tagen haben, hätte man von Seiten der Verantwortlichen

bereits am 24.Oktober Ersatz bestellen müssen, da einen Tag vorher bei einem

Spiel einer Hobbymannschaft bereits die erste der drei vorrätigen Scheiben zu

Bruch gegangen war. Vor allem da man davon ausgehen muss, dass innerhalb einer

10tägigen Lieferspanne drei Spiele der Asstel-Bundesliga absolviert werden

können, bei denen nicht auszuschließen sei, dass ebenfalls Scheiben zu Bruch

gehen könnten.

 

2.)  Nach Aussagen der

Verantwortlichen des EHC Wolfsburg in Person von Herrn Schumacher, war es den

Verantwortlichen des Stadions möglich noch in der Nacht vom 05. zum  06.11.2006

eine „normale“ Makrolon Plexiglasscheibe, wie auch im Sahnpark Crimmitschau an

der Bande, zu besorgen und entsprechend einzupassen. Denn bereits am nächsten

Morgen trainierte die Wolfsburger Mannschaft wieder ungehindert in der Eishalle.

Dies hätte jedoch nach Auffassung des ETC

Crimmitschau bereits am 31.Oktober 2006 als vorübergehende

Notmaßnahem in Betracht gezogen werden können, denn zu besagtem Termin brach im

Spiel Wolfsburg gegen Kassel die zweite der drei Reservescheiben. Darüber hinaus

hätte man selbst am 05.11.2006 nach dem Glasbruch im Warmlaufen des ETC-Spiels

diese Variante vorsorglich umsetzen können, denn bis zum Bruch der Scheibe in

der 33 Minute waren 2 Stunden Zeit diese Maßnahme zu organisieren, im Sinne

eines ungehinderten Spielablaufes.

 

3.)  Die Frage bezüglich der

zu treffenden Sorgfaltsmaßnahmen der Spielausrichter scheint mit der Ansetzung

eines Wiederholungsspiels deutlich entschärft, denn Nachlässigkeiten

diesbezüglich führen damit zu keiner Bestrafung. Möglichkeiten der

Spielmanipulation werden somit ebenfalls Türen geöffnet, was die Tragweite der

Entscheidung erhöht.

 

„Ich musste heute

leider lernen, dass ich von einer Verbandsgerichtsbarkeit nicht erwarten kann,

was ich von staatlichen und unabhängigen Gerichten gewohnt bin“, beurteilte

Rechtsanwalt Donath-Franke das Verfahren auf der Pressekonferenz nach dem

Sachsenderby. Dabei zeigte er sich vor allem darüber verwundert, dass gerade

Einspruchsgegner, Oliver Seeliger (Geschäftsführer der ESBG) nicht bis zum Ende

und damit zur Urteilsverkündung auf Grund eigenen Urlaubsbeginns anwesend war.

„Inwiefern damit ein Ergebnis dieser Tagung bereits im Vorfeld feststand, oder

aus Sicht der ESBG-Verantwortlichen unwichtig scheint, überlasse ich Ihrer

Interpretation“, schloss Donath-Franke seine

Ausführungen.


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