ESBG: „Höfner Modell“ sorgt für positives Aufsehen

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„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – so oder ähnlich könnte man die Bemühungen des DEB Chef- Nachwuchstrainers und Co-Trainers der Nationalmannschaft, Ernst Höfner, bezeichnen, der auf der heutigen Gesellschafterversammlung der ESBG in Oberschleißheim bei München das in Fachkreisen als „Höfner – Modell“ diskutierte Konzept vorstellte und den anwesenden Gesellschaftern zur Abstimmung vorlegte. Höfners Intentionen sind klar darauf ausgerichtet, jungen deutschen Spielern unter 23 Jahren in der 2. Bundesliga eine sportliche Heimat zu sichern. Ein Vorhaben, das nicht nur im Interesse der Spieler sein dürfte, sondern auch auf Seiten der Vereine auf große Gegenliebe stößt. Bereits mit Beginn der Saison 2004/2005 soll das „15er Konzept“ zum tragen kommen, das dafür sorgen wird, dass zukünftig nicht mehr als 15 Spieler über 23 Jahren (davon max. 6 Kontingentspieler) auf den Spielberichten der 2. Eishockey Bundesliga auftauchen werden. Höfner: „Geht man von einem Standardkader von 22 Spielern aus, könnten in jeder Bundesligamannschaft mindestens sieben deutsche Spieler unter 23 Jahren zum Einsatz kommen.“



„Die jüngsten Erfolge unserer Nationalmannschaft, sowie der Nachwuchs-Nationalmannschaften bestätigen, dass der immer vermehrt eingeschlagene Weg mit deutschen Spielern an den Start zu gehen richtig ist“, argumentiert Höfner weiter, der als ehemaliger Trainer und Manager in Rosenheim und Bad Tölz als Mann der Basis gilt. Höfner und der gesamte Trainerstab des DEB sind sich aber auch einig darüber, dass die bisherigen Erfolge nur dann konserviert und ausgebaut werden können, wenn ein von allen Vereinen getragenes, schlüssiges und akzeptiertes Konzept der Nachwuchsförderung die Fortführung dieses Weges sichert.



In München traf der Oberbayer mit seinem Ansinnen auf offene Ohren. Mehrheitlich stimmten die Bundesligisten für die Annahme des „Höfner Modells“ und tragen somit dafür Sorge, dass bereits in der neuen Spielzeit noch mehr junge Deutsche in der Eishockey Bundesliga für Furore sorgen werden. Eine Entscheidung, zu der man den Verantwortlichen nur gratulieren kann.