Es beginnt wieder bei Null - ESVK kämpft um Klassenerhalt

ESVK verpflichtet Max KaltenhauserESVK verpflichtet Max Kaltenhauser
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Trotz der besten Platzierung des ESV Kaufbeuren seit Wiederaufstieg in

die Eishockey Bundesliga - der einstellige Tabellenplatz nach der

Hauptrunde gilt nicht nur in Fachkreisen als Erfolg - werden die Karten

ab diesem Wochenende neu gemischt. Ob die Joker dabei die Trümpfe in

der Hand halten hängt nicht zuletzt auch von einem guten Start im

Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe und am Sonntag gegen die Füchse

aus Weißwasser ab.


"Die Runde wird extrem schwer", dieses Statement - eigentlich ein Fall

für das berühmte "Phrasenschwein"  - wurde von Trainer Peter

Ustorf in den vergangenen Tagen häufig bemüht. Betrachtet man die

Konstellation, hat der Trainer aber durchaus Recht. Letzte Saison war

der ESVK abgeschlagener Tabellenletzter, keiner hatte mehr einen

Pfifferling auf die Ustorf  Schützlinge gesetzt und so konnte die

Mannschaft positiv überraschen. "Dieses Jahr wird uns wohl keiner mehr

derart unterschätzen, und das Spiel zu machen ist für uns nicht so

einfach", so der Trainer.


Trotzdem geht das Team mit Zuversicht in die Runde. Die Ergebnisse der

letzten Spiele - nachdem zuvor eine längere Durststrecke erfolgreich

bewältigt wurde - lassen eine gut aufgelegte Mannschaft vermuten und

das Selbstbewusstsein der Spieler, ein wesentliches Element im

Mannschaftssport Eishockey, konnte wieder aufgebaut werden.


"Alle Jungs haben den absoluten Willen, den ESVK in der Liga zu halten

und das ist der Ausschlag gebende Punkt", so Ustorf. Absolute

Rückendeckung erhalten Trainer und Team von der Vorstandschaft: " Wir

sind sehr zuversichtlich, dass dieses Team die Liga halten wird.

Trainer und Spieler machen augenscheinlich einen guten Job", gibt

Pressesprecher Christian Demel den Tenor der Vorstandschaft wider.


Ebenso ein wesentliches Element wird der Gesundheitszustand des

angeschlagenen "Topscorers" Patrick Grandmaitre sowie des "Kämpfers und

Torschützen vom Dienst" Martin Schweiger sein. "Beide sind ziemlich

angeschlagen und wir müssen sehen wie weit sie durchhalten" so die

medizinische Abteilung des ESVK.  Die Ärzte machen wahrscheinlich

aber auch diesmal die Rechnung ohne die Spieler selbst, denn Beide

wollen wieder einmal auf die Zähne beißen und sich in den Dienst der

Mannschaft stellen.


Da das ESVK- Lazarett sonst nur leere Betten aufzuweisen hat, können

die Trainer aus dem Vollen schöpfen. Co- Trainer Jogi Koch: "Wir werden

mit 4 Reihen richtig Gas geben, auch die Jungen Spieler, die dem Kader

während der Saison die nötige Tiefe gegeben haben, kommen zum Einsatz."

Im Tor hat der ESVK ein Luxusproblem. Sowohl der Shootingstar Jochen

Reimer, von einem Fachmagazin immerhin mehrmals zum Spieler des Tages

gewählt, als auch Christian Baader sind in hervorragender Form. Baader

wird im Heimspiel gegen Freiburg beginnen, Reimer soll die Stürmer aus

Weißwasser zur Verzweiflung bringen. 

DEL2 PlayOffs

Freitag 26.04.2019
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Ravensburg Towerstars Ravensburg
Sonntag 28.04.2019
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