Erstes Löwen-Duell der Play-offs geht an den MainFrankfurt besiegt Dresden mit 4:1

Volle Konzentration der beiden Löwen-Teams. (Foto: dpa/picture alliance)Volle Konzentration der beiden Löwen-Teams. (Foto: dpa/picture alliance)
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Auch Sportdirektor Franz Fritzmeier sah man nicht nur die Erleichterung an, man hörte sie auch raus – der darüber hinaus unterstrich, dass der Sieg seiner Löwen klar ging: „Wir haben von Beginn an Dresden gezeigt, dass es sehr schwer für sie hier wird und haben sie entsprechend unter Druck gesetzt. Das 0:1 der Eislöwen war nicht nur ein wenig unnötig, sondern auch glücklich für sie, würde ich sagen. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, und doch sieht man, dass in einem Play-off-Halbfinale nur noch gute Mannschaften sind. Unsere Führung war verdient und wir haben sie gut verteidigt, mit dem dritten und vierten Treffer letztlich gezeigt, dass für Dresden hier nichts zu holen ist.“ Angesprochen auf das erste Drittel, das entgegen der Frankfurter Dominanz 0:1 für die Gäste endete, sowie die Dresdner Akteure Knackstedt und den bis dahin glänzend parierenden Marco Eisenhut, entgegnet der Sportdirektor: „Ich würde eher Eisenhut gegen die Löwen sagen. Wir wissen ja, dass Knackstedt offensiv sehr gefährlich ist, aber man muss das ganze Spiel anschauen, und da würde ich dann eher zum Entschluss kommen, dass es Eisenhut gegen die Löwen war.“ Wie wichtig die Special Teams in den Endrunden sind, hebt Fritzmeier hervor: „Schon gegen Crimmitschau haben wir stark in Unterzahl gespielt, Überzahl war da schwieriger, denn in Unterzahl waren die Eispiraten sehr gut. Im Halbfinale ist davon auszugehen, dass alle Teams mit guten Special Teams an den Start gehen.“

Einer der positiv auffälligeren Löwen-Verteidiger an diesem Abend, Tim Schüle, stimmt zu: „Uns hat anfangs das Tor gefehlt, obwohl wir im ersten Drittel drückend überlegen waren. Wir sind dennoch ruhig geblieben, was uns letztlich den Sieg gebracht hat. Bei 5 gegen 5 spielen zwei starke Teams gegeneinander, die Unterzahl- und Überzahl-Formationen sind da umso wichtiger. Dresden hat bereits zwei starke Teams rausgeworfen, vor allem Bietigheim, hat also ordentlich Selbstvertrauen getankt. Wenn wir arbeiten, bereit sind zu ackern und Schüsse zu blocken, stehen wir gut und gibt uns das Selbstbewusstsein.“ Genauso gehört Gegneranalyse zu den Play-offs dazu, schließlich sollen die Eislöwen vier Mal insgesamt geschlagen werden. Wo die Stärken der Eislöwen liegen, weiß das Löwen-Rudel also genau: „Dresden kommt uns hart entgegen, das wussten wir genau. Das haben wir in den Bietigheim-Spielen auch so gesehen. Genauso wollen sie offensiv spielen und in unserem Drittel sein, ihrer Offensive Eiszeit geben. Das wollen wir verhindern. Wenn wir 60 Minuten unser Tempo gehen, also immer forechecken, anrennen, wenn wir die Scheiben tief kriegen und die selber im eigenen Drittel beschäftigen, wird es für Dresden schwer gegen uns. Natürlich klappt es dann nicht immer, die blaue Linie zuzumachen und sie gar nicht erst in unser Drittel kommen zu lassen, aber das klappt nicht immer. Solange Dresden dann nur über außen in unser Drittel kommt und von dort schießen muss, hat unser Torhüter den sowieso, was einfacher zu halten ist als über die Mitte.“ So wie beim 0:1, als Jordan Knackstedt, Topscorer und zugleich auch Topverdiener der Dresdner, durch die Mitte zog und seine ganze Klasse zeigte, als er zur Führung seines Teams traf. Frankfurt weiß also, wie es gehen könnte.


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