Erster Sieg ist unter Dach und FachFührung in der Serie

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Das erste Playdown-Spiel gegen die Wölfe Freiburg fand am heutigen Abend in der heimischen Sparkassen Arena statt. Die 2058 Zuschauer sahen dabei ein hart umkämpftes Spiel, in dem der ESV Kaufbeuren mit 3:1 die Oberhand behielt.

Ohne die verletzten Michael Baindl und Max Schmidle ging es für die Rot-Gelben in die erste Begegnung. Die Gäste hatten dabei, unter anderem bedingt durch ein Powerplay nach nur 21 Sekunden, den besseren Start. Große Möglichkeiten blieben jedoch trotz einer optischen Überlegenheit der Wölfe danach meist Mangelware, denn beide Teams setzten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive.

Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt dann immer mehr zu Gunsten der Hausherren. Jedoch waren es zuerst die Breisgauer, die Akzente setzten. In der 23. Minute vergab zuerst noch Petr Haluza in Unterzahl nach einem Querpass Marc Wittfoths, bevor dann nach fast exakt 30 Minuten Nikolas Linsenmaier bei einem Konter den Abschluss einem Querpass vorzog und in den kurzen Winkel zum Führungstreffer schoss. Der Gegentreffer bedingt durch einen groben Kaufbeurer Schnitzer fiel ausgerechnet in einer Phase, als der ESVK immer mehr am Drücker war. Der Gegentreffer wirkte aber letztlich wie eine Initialzündung. Josh Burnell war dem Ausgleich kurze Zeit später schon sehr nah. Nach einem langen Pass von Matthias Bergmann zielte der Kanadier von halbrechts genau an die Latte. Die Zuschauer durften aber nur eine Minute später jubeln. Ein Schlagschuss von Mitch Versteeg in der 33. Minute wurde vor dem Tor von einem Freiburger noch abgefälscht, so dass Jonathan Boutin zum ersten Mal bezwungen wurde. Der sonst souveräne Schlussmann unterstützte dann die Führung des Eissportvereins in der 35. Minute, bei der Lukes aus ganz spitzem Winkel das 2:1 markierte. Der Spielstand wäre beinahe nur kurz von Bestand gewesen, doch der Freiburger Tobias Kunz verpasste das leere Tor deutlich. Auf der Gegenseite war es vor allem immer wieder die schon zwei Mal erfolgreiche Reihe 3, die weiterhin gute Chancen produzierte. So ging es mit einer verdienten 2:1 Führung in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt blieb der ESV Herr im Haus. St. Jacques verpasste die beste Möglichkeit auf die Vorentscheidung, doch sein Nachschuss wurde im allerletzten Moment von einem Verteidiger im Slot geklärt. Freiburg versuchte gegen Ende des Spiels nochmals alles, doch blieben die Gäste erfolglos bei ihren Bemühungen. Zu sehr setzte der ESVK mit aller Kraft entgegen und nahm jeden Zweikampf konsequent an. Wenn die Gäste dann doch einmal zum Abschluss kamen, war Stefan Vajs stets zur Stelle. So entschied letztlich Florian Thomas 18 Sekunden vor dem Ende das Spiel mit seinem Schuss ins leere Tor zum 3:1 Endstand.

Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Leos Sulak von einem wie erwartet hart umkämpften Spiel. Für ihn sei das Spiel in der ersten Hälfe verloren gegangen. ESVK-Trainer Toni Krinner bedankte sich zuallererst bei den Fans für deren gute Unterstützung. Sein Team habe gegen eine läuferisch starke und strukturierte Freiburger Mannschaft gut gespielt. Den Rückstand habe man schnell weggesteckt, denn dieser habe als Signal gewirkt und danach habe sein Team gut gespielt. „Es war eine schwere Geburt, aber das Kind lebt", so Krinners Fazit.

Tore: 0:1 (31.) Linsenmaier (Brückmann, Kunz), 1:1 (33.) Versteeg (Stein, Schmidpeter), 2:1 (35.) Lukes (Pfaffengut, Versteeg), 3:1 (60.) Thomas (Burnell, Vajs – EN)

Aufstellung:

Vajs – Henne

Baldwin – Heider
Bergmann – Schütz
Stein – Versteeg
Woidtke – Messing

Oppolzer – St. Jacques – Menge
Schäffler – Thomas – Burnell
Lukes – Pfaffengut – Schmidpeter
Lautenbacher – Hadraschek

Strafminuten: 2 – 4

Zuschauer: 2058

Schiedsrichter: Hurtik – Westrich

Pressemitteilung ESV Kaufbeuren

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