Erster Saisonsieg für die Tölzer LöwenÜberzeugender Auftritt in Heilbronn

Stefan Della Rovere von Heilbronner Falken und Kenney Morrison von den Tölzer Löwen. (Tölzer Löwen)Stefan Della Rovere von Heilbronner Falken und Kenney Morrison von den Tölzer Löwen. (Tölzer Löwen)
Lesedauer: ca. 2 Minuten


“Wir wollten ein besseres erstes Drittel spielen, als die kleine Katastrophe am Freitag”, stellte Kevin Gaudet nach dem Spiel klar. “Das haben wir gemacht”, so die zufriedene Einschätzung. In der Tat die Löwen in den ersten 20 Minuten mit enormem Tempo und Einsatz. Dies galt übrigens auch für die Falken. Im ersten Drittel hätte die Partie rein von der Intensität auch das abgesagte Playoff-Viertelfinale zwischen beiden Teams sein können. Die Löwen übernahmen nach dem ersten Falken-Powerplay die Kontrolle der Partie – durch einen Geistesblitz Marco Pflegers. Der Stürmer fand mit einem schnellen Pass im Slot Max French, der zum 1:0 einschob. Der Kanadier war es auch, der eingesetzt von Johannes Sedlmayr fünf Minuten später zum Breakaway ansetzte. Am Freitag vergab French noch zwei Alleingänge, diesmal ließ er Matthias Nemec im Falken-Tor keine Chance. Diese Kleinigkeiten sind es, die ein Eishockeyspiel in die falsche oder richtige Richtung ausschlagen lassen können. “Bad Tölz ist stark gestartet, sie haben sehr viel Qualität”, erkannte Falken-Coach Michel Zeiter an.

Die Falken tauchten im Endeffekt nur in eigenem Powerplay wirklich gefährlich vor Maximilian Franzreb auf – besonders in Person von Stefan Della Rovere. Der Halb-Kanadier traf im Nachschuss früh im zweiten Drittel zum Anschluss. Diese Phase sicher die schwächste der Buam im Spiel. “Die 2:0-Führung war schön, aber die Strafzeiten danach haben uns gekillt”, ärgerte sich Gaudet. In einem weiteren Powerplay war es erneut Della Rovere, der mit der Rückhand einschob. “Das Momentum dann bei den Falken, zum Glück konnten wir das wieder drehen”, so Gaudet weiter. Momentum-Dreher war in diesem Falle Tyler McNeely. Nach einem Icing waren die Falken überfordert mit der Rotation der zweiten Sturmreihe. Lubor Dibelka mit dem Schuss aufs Tor und McNeely vor dem Tor mit der Kelle noch unhaltbar dazwischen. Zwei Minuten vor Drittelende ein perfekter Zeitpunkt erneut in Führung zu gehen.

Diesen Vorsprung gaben die Buam auch nicht mehr her. “Wir haben sehr souverän, sehr hungrig gespielt”, freute sich der Löwencoach. Erneut McNeely traf 98 Sekunden nach Wiederbeginn zum 4:2 – diesmal von Lubor Dibelka in Szene gesetzt, der ebenfalls drei Vorlagen sammelte. Nicht von einem Mitspieler, sondern von Ian Brady bedient, machte sich Marco Pfleger in Minute 50 auf die Reise zum Solo vor Nemec. Zu allem Überfluss rutschte der Schlussmann aus, Pfleger hatte keine Mühe ihn zu umrunden und das Spiel zu entscheiden – die Szene ein Abbild des Falken-Abends. Erneut Della Rovere und Max French komplettierten noch ihre persönlichen Dreierpacks und sorgten für das 6:3-Endergebnis.

Nach zwei Auswärtssiegen in den Löwenspielen am Wochenende ist klar: “Es ist nicht einfach für die Heimmannschaften. Wir müssen dankbar sein, wenn die Fans wieder da sind. Das macht mehr Spaß”, so Gaudet. Die Löwen damit mit drei Punkten nach zwei Spielen auf Rang acht der DEL2-Tabelle. Nur zwei Teams haben die volle Punktzahl auf dem Konto – die Liga macht in der Ausgeglichenheit weiter, wo sie aufgehört hat.

Heilbronner Falken 3:6 Tölzer Löwen 

Tore: 0:1 French (14.), 0:2 French (19.), 1:2 Della Rovere (21., PP), 2:2 Della Rovere (30., PP), 2:3 McNeely (38.), 2:4 McNeely (42.), 2:5 Pfleger (50., PP), 3:5 Della Rovere (54.), 3:6 French (56., SH)



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