Ersatzgeschwächte Grizzlys erkämpfen einen Punkt

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Eine kämpferisch gute Leistung boten die stark ersatzgeschwächten Grizzly Adams Wolfsburg bei der 1:2 (0:0/0:1/1:0) Niederlage nach Penaltyschiessen am Sonntagabend gegen den EV Regensburg. Das Skoda-Team musste auf die gesperrten Todd Simon und Tim Regan sowie auf die verletzten Chris Rogles, Alexander Genze und Preston Callander verzichten. Jesse Fibiger erzielte das Tor für die Grizzlys zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Den Ausfall von fünf Leistungsträgern steckte der EHC erstaunlich gut weg, setzte das auswärtsstärkste Team der Liga von Beginn an unter Druck. Trotz guter Chancen durch Lars Brüggemann (16.), Christoph Wietfeldt (17.) und vor allem Jan Zurek (18.) ging es torlos in die erste Pause.

Als im zweiten Drittel auch Jesse Fibiger (21.), Marcus Sommerfeld (23.) und erneut Zurek (30./37.) mit Großchancen am guten Janka im Eisbären-Tor scheiterten, nahm Gäste-Trainer Kühnhackl erstmal eine Auszeit (37.), um sein Team zu beruhigen. Anscheinend fand er die richtigen Worte, denn der EVR ging im Anschluss mit seiner ersten richtigen Chance des Spiels mit 1:0 in Führung. Mitten in eine Drangphase der Grizzlys traf Kock nach einem Konter (38.).

Bis zur 56. Spielminute mussten die Grizzlys warten, ehe Fibiger im Powerplay den längst überfälligen Ausgleich erzielte. Während einer knapp 90 Sekunden dauernden 5-3 Überzahlsituation hatten die Hausherren die riesige Gelegenheit zur Führung, doch die Eisbären verteidigten geschickt und retteten das Unentschieden in die Verlängerung. Dort hatte in der 64.Minute Wietfeldt Pech, dass sein Treffer aufgrund eines vorangegangenen Handpasses nicht gegeben wurde.

Im Penaltyschiessen trafen zunächst Sommerfeld und Kosick für Wolfsburg sowie Ström und Gauvreau für Regensburg. Nachdem erneut Ström und Kosick trafen, sorgte Heaphy mit dem entscheidenden Penalty für den Extrapunkt für die Gäste aus Regensburg.

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