Erneute Niederlage im Penaltyschießen

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Heilbronner nisten sich langsam, aber sicher im unteren

Tabellendrittel
der 2. Bundesliga ein. Auch gegen die Fischtown Pinguins und

damit einen
personell angeschlagenen Gegner musste man eine Heimniederlage

hinnehmen,
wenngleich erst nach Penaltyschießen. 5:4 hieß es am Ende

zugunsten der
Nordseestädter.
Über die ersten 12 Minuten des Spiels sollte

man Sicht der Unterländer den
Mantel des Schweigens breiten. Bis dahin

dauerte es, ehe Hackert die erste
halbwegs gefährliche Aktion für die

Gastgeber hatte. Zu diesem Zeitpunkt
stand es schon 1:0 für Bremerhaven durch

einen Schlagschuss von Kozhevnikov
im Powerplay, und Heilbronn hatte eine

gänzlich uninspirierte Leistung
geboten. Erst mit dem wenig später folgenden

1:1 wurde es besser: Hackert
wurde von hinter dem Tor bedient und drückte die

Scheibe über die Linie. In
den letzten fünf Minuten des Drittels zeigte man

dann endlich Eishockey und
spielte sich auch Chancen heraus, doch versäumte

es, in dieser Phase in
Führung zu gehen. Fenton, Wenzel und Martens hatten

schon die Möglichkeit
zum 2:1, ehe wiederum Fenton nach der schönsten

Kombination des ganzen
Spiels am Bremerhavener Keeper Guryca

verzweifelte.
Auch zu Beginn des zweiten Drittels konnte Druck auf das Tor

der Gäste
aufgebaut werden, doch sowohl Urquhart als auch Calce brachten die

Scheibe
nicht im Tor unter. Diese positiven Ansätze wurden dann auf der

Gegenseite
wieder zunichte gemacht, als Ex-Falke Stanley nach einem Abpraller

von
Förderlizenzkeeper Lang zur Stelle war und die Gäste in Führung

schoss.
Bremerhaven war anschließend dem 3:1 näher, ehe dann ein schöner

Angriff
über die linke Seite der Falken zum Erfolg führte. Hackert bediente

Calce,
dessen Weiterleitung Urquhart verwerten konnte. Aber wer nun gedacht

hatte,
dass dies das Signal war zum Nachlegen, musste mit ansehen, wie

durch
Fahrlässigkeit in der Defensive das zuvor Erzielte wieder kaputt

gemacht
wurde. Lanier war schließlich zur Stelle und traf zum 2:3. Und wenn

man
schon ein wenig die Seuche am Schläger hat, kommt dann auch noch

ein
bisschen Pech dazu. Nach einem Open-Ice-Hit von Walsh an Litesov

ließ
Hauptschiedsrichter Brüggemann zunächst weiterlaufen, ehe abgepfiffen

wurde,
weil Litesov liegen blieb. Auf Intervention seiner Linesman schickte

der
Schiedsrichter anschließend Walsh mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe

zum
Duschen. Die folgende fünfminütige Überzahl nutzten die Pinguins

durch
Dejdar zum 2:4 und hätten in dieser Phase mit weiteren Treffern für

die
Vorentscheidung sorgen können.
So aber kämpften sich die Unterländer

im Schlussdrittel noch einmal ins
Spiel zurück. Zunächst sah es eher nicht

danach aus, als ob man herankommen
könnte, ehe Filobok in der 49. Minute aus

spitzem Winkel verkürzte. Dann
Duplizität der Ereignisse: Wieder sprach

Schiedsrichter Brüggemann zunächst
keine Strafe aus, ehe in der nächsten

Unterbrechung ein Spieler mit einer
Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis

geschickt wurde. Diesmal traf es aber
Bremerhavens Leinweber. Und wie von den

Gästen im zweiten Drittel wurde das
fünfminutige Überzahlspiel diesmal von

den Gastgebern zu einem Treffer
genutzt: Plachta war zur Stelle und traf zum

insgesamt gerechten
4:4-Ausgleich.
In der anschließenden Verlängerung

hätten die Gastgeber nachlegen können,
doch ein Überzahlspiel blieb

ungenutzt. Im Penaltyschießen waren die
Schützen wie schon am Dienstag gegen

Bietigheim nicht in der Lage, den
Zusatzpunkt nach Heilbronn zu holen. Weder

Calce noch Urquhart trafen, auf
der Gegenseite sorgten Dejdar und Stanley für

den Sieg der Pinguins. (SB)

Die Statistik in Kurzform:

Heilbronner

Falken - Fischtown Pinguins 4:5 n.P. (1:1, 1:3, 2:0, 0:1)
Tore: 0:1

Kozhevnikov 7. 5-4, 1:1 Hackert 15., 1:2 Stanley 24., 2:2 Urquhart
29., 2:3

Lanier 30., 2:4 Dejdar 37. 5-4, 3:4 Filobok 49., 4:4 Plachta 56.
5-4, 4:5

Dejdar Penalty; Strafminuten: Heilbronn 13 + 20 (Walsh),
Bremerhaven 17 + 20

(Leinweber); Schiedsrichter: Brüggemann; Zuschauer: 984


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