Erneut steht hinten die NullRavensburg Towerstars

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Vor 2365 Zuschauern hatte Frederik Cabana schon nach 21 Sekunden die Führung auf dem Schläger. Heilbronn wurde mit dem allerersten Angriff des Spiels regelrecht überrollt, der vor dem Tor freistehende Ravensburger Goldhelm scheiterte aus kurzer Distanz allerdings an Gäste-Keeper Nastiuk. Zielstrebig setzten die Oberschwaben auch ihr Spiel fort, auch die dritte Sturmreihe ließ hochkarätige Chancen folgen. So zeichnete sich gegen die überraschend passiv wirkenden Falken der Führungstreffer regelrecht ab. Als die Towerstars in der 6.min ein Powerplay aufziehen konnten, traf Christopher Oravec per Direktabnahme den Puck exakt und die Oberschwaben lagen mit 1:0 in Front. Heilbronn wirkte blass, mitunter auch, weil die Ravensburger Cracks in den Zweikämpfen immer einen Schritt schnell waren und wenn einmal ein Schuss auf das Ravensburger Tor kommen wollte, war Torhüter Christian Rohde hochkonzentriert und sicher. Auf umstrittene Art und Weise verloren die Towerstars in der Schlussminute des Startabschnitts dann aber Christopher Oravec. Der Ravensburger Stürmer erhielt von Hauptschiedsrichter Hatz wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge eine 5 plus Spieldauerstrafe. Eine blutende Wunde war bei Kozhevnikov nicht zu erkennen, der Hauptschiedsrichter wertete aber die Benommenheit des Heilbronners , der wenige Minuten später aber wieder auf dem Eis stand.

Über vier Minuten mussten die Towerstars zu Beginn des Mittelabschnitts in numerischer Unterzahl verbringen. Aber die Ravensburger Defensive stand taktisch perfekt und zermürbte den Gegner sichtlich. In der Gesamtbetrachtung hatten die Towerstars in der fünfminütigen Unterzahl mehr klarere Torchancen, als Heilbronn. Kaum war das Team von Trainer Petri Kujala wieder komplett, waren die Machtverhältnisse auch wieder eindrucksvoll hergestellt. Tommi Hannus bekam den Puck von Neuzugang Razingar mustergültig am kurzen Pfosten aufgelegt, 2:0 in der 27.min. Danach folgten hochkarätige Chancen quer durch alle Sturmreihen, gegen Mitte des zweiten Drittel leisteten sich die Towerstars aber über einige Minuten eine Phase, in der zu offensiv agiert wurde. Hier bügelte Torhüter Christian Rohde mit gekonnten Paraden und gutem Stellungsspiel die ein oder andere Fahrlässigkeit samt Konter aber aus.

Im Schlussabschnitt überraschten die Gäste doch dahingehend, dass sie sich mit einer Serie an Strafzeiten selbst die Chance auf eine Wende im Spiel nahmen. Zunächst schickte Pat Baum nach vier Strafminuten wegen Stockschlag und übertriebener Härte eine wahre Salve an Schimpfworten in Richtung Hauptschiedsrichter Hatz, dann maulte Kapitän Luice Calce vehement gegen eine Entscheidung beim Bully und kassierte weitere 10 Minuten. Danach brannte nichts insgesamt wenig an. Nur zwischen der 51.-und 53.min baute Heilbronn ein wirklich druckvolles Spiel auf, für die solide Ravensburger Defensive war das freilich zu wenig. Als der aufgrund einer Verletzung von Nastiuk eingewechselte Backup-Keeper Bartels einem sechsten Feldspieler Platz machte, setzte Stefan Vogt mit dem 3:0 den Schlusspunkt.