Er kam, fing und siegte – Brett Jaeger mit einem perfekten Einstand

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Die Fischtown Pinguins haben unter der Woche einen neuen Torwart verpflichtet, Brett Jaeger kam aus Dänemark. Damit dieser das Tor hüten durfte, musste ein weiterer Ausländer auf die Tribüne. Im Spiel gegen Hannover erwischte es Patrik Hucko. Auch Stas Junior durfte ran – Jan Kopecky verletzte sich im Training.

Die erste Chance blieb den Hausherren vorbehalten, doch Stanley konnte einen Rebound nicht nutzen (4.). Im Gegenzug scheiterte Jelitto am neuen Schlussmann der Pinguine (5.). In eigener Unterzahl bekam Beck die Scheibe in den Lauf gespielt und lief alleine auf das Tor zu, traf aber nur den Gäste Keeper Ower (10.). Hannover versuchte, viel von der blauen Linie zu schießen, doch keiner der zahlreichen Schüssen wurden gefährlich (11. bis 15.).

Sven Gerbig war kaum auf dem Eis, da stand auch er in einem Duell Brett Jaeger gegenüber. Jaeger blieb ganz ruhig, ließ sich nicht täuschen und entschärfte auch diese Situation (22.). Das erste Tor an diesem Abend fiel dann im Powerplay der Seestädter. Kapitän Stanley schlenzte die Scheibe auf das Tor der Indianer, Stas nahm den Rebound dankend an und lupfte die Scheibe über Ower in das Netz (31.). Glück im Unglück hatten die Bremerhavener in der 33. Spielminute, Gyori schaffte es irgendwie, die Scheibe zwischen Pfosten und Jaeger zu drücken, diese blieb allerdings wenige Zentimeter vor der Linie liegen.

Carsten Gosdeck trug sich nach seiner langen Verletzung auch das erste Mal wieder in die Torschützenliste ein. Mit einem schönen Schlenzer genau über die Schulter von Ower ließ er diesem keine Chance (42.). Die Gäste wollten sich nicht aufgeben und konterten gegen die Pinguine, doch auch eine drei auf eins Situation wurde kläglich vergeben. Kevin Saurette macht es besser und traf mit einem flachen Schuss in das lange Eck zum 3:0 Endstand.

Somit feierten nicht nur Neuzugang Brett Jaeger einen Shutout, sondern auch die Pinguine fuhren nach 40 Tagen ohne einen „Dreier“ endlich wieder einen Sieg ein.