Entscheidung fällt im siebten Spiel2. Bundesliga Play-Off-Halbfinale Spiel 6 kompakt

In Rosenheim ging es hart zur Sache - Foto: Kevin NiederederIn Rosenheim ging es hart zur Sache - Foto: Kevin Niedereder
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Starbulls Rosenheim – Bietigheim Steelers 4:2 (2:0; 1:0; 1:1)

Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele. Diese Erfahrung mussten heute auch die Steelers machen. Nicht eins ihrer vier Tore erzielten die Starbulls im Spiel Fünf gegen Fünf. Wie auch die vorangegangenen Spiele war auch diese Partie von viel Kampf geprägt. Allerdings nutzten die Rosenheimer die sich bietenden Möglichkeiten im Powerplay sehr effektiv und hatten zudem in Torhüter Pasi Häkkinen einen überaus starken Rückhalt. Zunächst wurde Bietigheims Mark Heatley in der 15. Minute wegen hohen Stocks zum Duschen geschickt. In der folgenden fünfminütigen Überzahl brauchte Michael Fröhlich ganze 20 Sekunden, um das 1:0 zu erzielen. Als sich auch Markus Gleich auf der Strafbank einfinden musste, nutzte Matthew Caruana (17.) die doppelte Überzahl zum zweiten Treffer für die Bayern. Im zweiten Drittel war auch für Marcel Neumann nach einem Check von hinten der Arbeitstag in der 30 Minute vorzeitig beendet: Powerplay für die Starbulls. Die 34. Spielminute war geprägt von vielen Strafzeiten für beide Mannschaften, was im Endeffekt wieder doppelte Unterzahl für die Steelers bedeutete. Hier war erneut Matthew Caruana (34.) zur Stelle und baute die Führung auf drei Tore aus. Im Schlussabschnitt ersetzte Mathias Lange Jochen Vollmer im Tor der Bietigheimer. Die Gäste warfen noch einmal alles nach vorn und hatten Erfolg: Robin Just (46.) konnte zunächst verkürzen und Philipp Quinlan (53./ÜZ) erzielte den Anschlusstreffer. Als Steelers-Trainer Kevin Gaudet in der letzten Spielminute alle auf eine Karte setzte und seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, machte Gregory Squires (60.) mit einem Treffer ins verwaiste Gehäuse den Sieg perfekt. Acht Sekunden vor der Schlusssirene wurde Josef Frank (Rosenheim) noch mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens belegt. Zuschauer: 3487

Stand in der Serie: Bietigheim Steelers – Starbulls Rosenheim 3:3