Energieleistung bringt nächsten Sieg in der VorbereitungsphaseEispiraten Crimmitschau

Energieleistung bringt nächsten Sieg in der VorbereitungsphaseEnergieleistung bringt nächsten Sieg in der Vorbereitungsphase
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Die ersten Minuten der Begegnung waren geprägt von einem engagierten Auftakt der Gäste aus der Mainmetropole. Erst in der 3. Spielminute rissen die Hausherren dann das Heft an sich und erarbeiteten sich immer mehr Chancen. Nach Strafen für die Frankfurter spielten die Eispiraten ab der 3. Minute ein gutes geordnetes Powerplay, was in der 8. Spielminute mit dem ersten Treffer belohnt wurde. Mit Übersicht kreiste die Scheibe im Drittel der Gäste, bis Martin Heinisch sich am langen Pfosten gut in Stellung brachte. Austin Wycisk sah dies und passte auf den langen Stürmer, der mit seinem Schuss aus Nahdistanz zum 1 zu 0 für die Crimmitschauer einschob. Die Oberligisten waren zu dieser Zeit nahezu ständig unter Druck und fanden kaum Mittel, um die Angriffe der Eispiraten sicher abwehren zu können. Gefahr ging von ihnen nur bei schnellen Kontern aus, die mehrfach durch Eispiraten-Torwart Sebastian Albrecht abgewehrt werden konnten. In der 13. Spielminute, nach einem erneuten Überzahlspiel der Hausherren aus Crimmitschau, fiel dann der zweite Treffer für die Westsachsen. Zwar waren die Gäste wieder vollzählig auf dem Eis, sie konnten einen Weitschuss von Daniel Rau allerdings nicht verhindern. Den Abpraller des Torwartes vollstreckte Jake Morissette zur 2:0 Führung für den Bundesligisten. Auch wenn die Frankfurter Löwen sich nicht aufgaben, so waren es meist Einzelaktionen, die für Gefahr für das Eispiraten-Tor sorgten. Ein glänzend aufgelegter Keeper Sebastian Albrecht und seine engagiert zu Werke gehenden Verteidiger konnten den Anschluss aber immer erfolgreich unterbinden.

Abschnitt 2 war geprägt durch viele Zweikämpfe, die beide Teams annahmen und keinen Puck verloren gaben. Sehenswerte Angriffe gab es auf beiden Seiten, auch wenn die Gäste zwischenzeitlich etwas näher am Anschlusstreffer waren als die Crimmitschauer am Ausbau ihrer Führung. In der 26. Minute waren die Augen auf Cam Keith gerichtet, der bei einem schönen Spielzug auf der langen Ecke völlig frei zum Schuss kam. Sein Schläger konnte die Kraft allerdings nicht aufnehmen und brach beim Versuch, die Scheibe scharf auf den Keeper der Frankfurter zu bringen. Nur wenige Sekunden später war vor dem Tor der Eispiraten dann höchste Not. Gleich drei Mal rettete Sebastian Albrecht mit guten Reflexen und konnte so einen Treffer des Oberligisten verhindern. In der Folge kamen die Eispiraten bei schnellen Kontern zu zwei guten Torgelegenheiten. Zunächst scheiterte Jake Morissette, später dann Aaron Lee bei ihren Alleingängen am Schlussmann der Frankfurter. Vor allem das konzentrierte Spiel in Unterzahl sicherte den Eispiraten ihren Vorsprung. Alle Spieler von Trainer Fabian Dahlem zeigten vollen Einsatz und warfen sich in die Schüsse der immer energischer kämpfenden Gäste.

Die letzten 20 Minuten der Begegnung brachten dann nochmals schöne Torszenen auf beiden Seiten. Nachdem das Spiel gut die Hälfte des Drittels von guten Zweikämpfen auf beiden Seiten des Spielfeldes geprägt war, gelang es dem Oberligisten, dann zwischenzeitlich zu verkürzen. Nach einer Strafe in der 50. Spielminute gegen Aaron Lee (2 Minuten wegen hohen Stocks) vollendete Norman Martens für die Frankfurter das Überzahlspiel mit einem Alleingang. Sein Schuss aus halblinker Position fand den Weg in die Maschen, was zum 2:1 Anschlusstreffer führte. Nur sechs Minuten später gaben die Eispiraten dann ihrerseits die passende Antwort. Aaron Lee lief aus der neutralen Zone rechts ins Angriffsdrittel, zog zum Tor und konnte mit seinem Schlägerrücken den Puck durch die Beine des Frankfurter Keepers zum 3 zu 1 einschieben. Die restlichen Minuten bis zum Ende wurden dann nochmals spannend. Nach Strafen gegen Daniel Bucheli (2 Minuten wegen unkorrekten Körperangriff) und Darcy Campbell (2+10 wegen unkorrekten Körperangriff und unsportlichem Verhalten) auf Seiten der Westsachsen, stand das Team mit drei Mann vor dem eigenen Tor, um gegen die vollzählige Mannschaft der  Frankfurter zu verteidigen. Travis Martell schaltete nach einem Schuss der Gäste am schnellsten und befördert die Scheibe, die frei 10 cm vor der Torlinie lag, aus dem Gefahrenbereich. Mit dieser heiklen Szene ging die Partie zu Ende, die für viel Freude bei den Eispiraten-Fans sorgte. Sie honorierten ihr Team nach Abpfiff mit großem Beifall, was die Mannschaft mit ihrer Fahrt in die einzelnen Kurven dankend entgegen nahm.

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