Endlich! Zwei Punkte, die Gold wert sind!

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Und es sah gut aus zu Beginn für die Gäste, die ihr erstes Überzahlspiel nutzen konnten und durch Chris Capraro (11.-ÜZ) in Führung gingen. Das Spiel beider Mannschaften war schnell, intensiv und kurzweilig. Der Spielaufbau des Gegners wurde beizeiten gestört, so dass es bis zur ersten Pause nicht wirklich hochkarätige Chancen gab. Nahtlos ging es im Mittelabschnitt weiter, aber diesmal gab es Treffer zu bejubeln. Zunächst auf Seiten der Eislöwen, die durch Bastian Steingroß (26.) den fälligen Ausgleich erzielten. Beide Teams kämpften weiter und dann brauchte es 65 Sekunden, um drei Tore zu schießen. Den Anfang machte Eislöwe Sami Kaartinen (39.-ÜZ), der die Dresdner erstmals in Front brachte. Diesen Spielstand glich Cory Urquardt(40.) faktisch im Gegenzug aus. Aber eine Sekunde vor der Pausensirene wurde Dominik Hammer (40.) von der gegnerischen Abwehr rechts vor dem Tor vergessen und drückte die Scheibe zur erneuten Führung über die Linie. Im Schlussabschnitt wurde den 3856 Zuschauern alles geboten, was das Eishockeyherz begehrt. Zunächst konnten die Gäste abermals durch Cory Urquardt (46.) den Spielstand egalisieren, was die Spannung nochmals erhöhte. Die Partie nahm nochmals an Fahrt auf, beide Teams erarbeiteten sich zum Teil hochkarätige Chancen. Auch beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen und Alleingänge mit starken Paraden entschärfen. Es blieb allerdings beim unentschieden nach der regulären Spielzeit. Auch die Verlängerung blieb torlos, die Mannschaften waren sehr darauf bedacht, keinen Fehler zu machen. Im Penaltyschießen schließlich war Goalie Kellen Briggs die Mauer im Tor der Eislöwen, der die Schützen der Falken zur Verzweiflung brachte und alles parierte. Zum Matchwinner avancierte Patrick Strauch, der, sonst nicht der Torjäger vor dem Herrn, den Puck nervenstark und trickreich an Todd Ford vorbei spitzelte und seine Mannschaft und 3500 Dresdner Anhänger jubeln ließ.

Die Erleichterung über den Sieg war den Spielern, den Fans und den Offiziellen deutlich anzumerken. Vor allen Dingen in den letzten zwei Drittel sahen die Zuschauer hochklassiges Eishockey mit zum Teil schönen Spielzügen. Auch Neuzugang Harry Lange von den Graz99ers (EBEL) konnte bereits deutliche Akzente nach vorn setzen, überzeugte mit einem guten Auge für den Mitspieler, einem guten Puckspiel und Scheibenannahme und stellt nach nur zwei Trainingseinheiten in Dresden eine quirlige Verstärkung der Eislöwen-Offensive dar. Ein Sonderlob gebührt allerdings laut Trainer Thomas Popiesch Torhüter Kellen Briggs, der über das gesamte Spiel sein Team mit starken Paraden im Spiel hielt und im abschließenden Penaltyschießen alle Versuche der Falken vereitelte.

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