Endet die Serie am Dienstag?Play-Off-Finale 2. Bundesliga

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Die Ellentaler lagen in der Serie bereits mit 0:2 zurück, kämpften sich aber zurück. Logisch, dass Steelers-Trainer Kevin Gaudet stolz auf sein Team ist: „Es war bis jetzt eine sehr schwere Serie. Aber wie meine Mannschaft trotz der vielen Verletzten gekämpft hat, ist phänomenal. Schwenningen ist ein Top-Team, aber wie schon im Halbfinale haben wir einen Weg gefunden, die Spiele wieder zu gewinnen. Jetzt ist wieder alles offen.“ Einen deutlichen Schub bekamen die Bietigheimer durch die Rückkehr der Rodman-Brüder. „Sie sind beide noch nicht wieder bei einhundert Prozent, aber ihr Einsatz hat der Mannschaft unheimlich geholfen“, ist auch Gaudet froh über die Rückkehr seiner Topscorer. „Durch sie ist auch unser Überzahlspiel wieder effektiver und gefährlicher geworden. In den letzten Spielen kam das wieder voll zum Tragen.“

Kritischer fällt das Fazit seines Schwenninger Kollegen Stefan Mair aus: „Das dritte Spiel war unser schlechtestes der gesamten Play-Offs, da haben wir verdientermaßen verloren. Im vierten Spiel haben wir zu viele und zum Teil auch unnötige Strafen kassiert, das hat unseren Rhythmus gestört. Im letzten Spiel allerdings waren wir klar die bessere Mannschaft. Leider haben krasse Fehlentscheidungen der Schiedsrichter das Spielgeschehen entscheidend beeinflusst.“ Dabei bezieht sich Mair vor allen Dingen auf einen Schlittschuhtritt, den der Schwenninger Trainer bei Marcel Rodman gegen Marcus Götz ausgemacht hatte und der seiner Meinung nach eine Matchstrafe hätte nach sich ziehen müssen. Ebenso hadert er mit dem in der Verlängerung wegen absichtlichen verschieben des Tores verhängten Strafschuss. „Nicht nur, dass kein absichtliches Verschieben des Tores vorlag“, ist Mair verärgert. „Es hätte auch einer der vier Spieler, die sich zu dem Zeitpunkt auf dem Eis befanden, den Penalty ausführen müssen. Das war nicht der Fall und auch das haben die Schiedsrichter nicht bemerkt.“ Davon, dass nun ein besonderer Druck auf seiner Mannschaft lastet, will der Trainer nichts wissen: „Jedes Play-Off-Spiel ist ein Spiel, dass man gewinnen muss. Wenn wir mit der nötigen Coolness und kontrolliert aggressiv zu Werke gehen, sind wir die bessere Mannschaft“, gibt sich Stefan Mair kämpferisch. „Rufen wir die Leistung aus dem fünften Spiel erneut ab, werden wir das Spiel am Dienstag gewinnen.“

Dass die Wild Wings am Dienstagabend alles in die Waagschale werfen werden, davon ist auch Kevin Gaudet überzeugt: „Die Wild Wings müssen unbedingt gewinnen und werden alles daran setzen. Die Halle ist ausverkauft und wird ein Hexenkessel sein. Es wird das härteste Spiel der bisherigen Play-Offs werden.“

In einem Punkt stimmen jedoch beide Trainer, jeder für sich, dennoch überein: „Unsere Fans sind unglaublich. Sie treiben die Mannshaft in jedem Spiel nach vorn. Sie haben uns bis jetzt hervorragend unterstützt und werden auch morgen wieder alles geben.“

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