Eispiraten überwinden Fluch gegen RavensburgEispiraten Crimmitschau

Eispiraten überwinden Fluch gegen RavensburgEispiraten überwinden Fluch gegen Ravensburg
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Die Partie im Crimmitschauer Sahnpark begann engagiert von beiden Mannschaften. Nach einem ersten Vorstoß der Eispiraten waren es aber die Gäste, die das erste Tor erzielten. Bereits in der 5. Spielminute musste Sebastian Albrecht im Tor der Hausherren hinter sich greifen. Zunächst hatte er den Weitschuss noch ablenken können, war beim Treffer von Marko Friedrich dann aber machtlos. Gleich im Anschluss war dann das Glück den Crimmitschauern hold, als die Towerstars bei einem weiteren guten Angriff nur den linken Pfosten trafen. Zwar versuchten die Westsachsen wieder zurück zu ihrem Spiel zu finden, aber vor allem in der neutralen Zone gab es zu große Abstände, welche die Ravensburger immer wieder zu gefährlichen Kontern nutzten. Erst in der 17. Spielminute waren auch die Gastgeber dann im Abschluss erfolgreich. Beim Konter über Chris Stewart, der rechts ins Angriffsdrittel vorstieß, kam die Scheibe über Aaron Lee zu Darcy Campbell, der am langen Pfosten den Puck über die Linie schickte. Der so wichtige Ausgleichtreffer zum 1:1 war gleichzeitig der Pausenstand.

Abschnitt zwei begann wieder mit einer Drangphase der Towerstars, die konsequent die Lücken in der Crimmitschauer Hintermannschaft ausnutzten. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff war es Brian Maloney, der einen präzisen Querpass vor dem Tor zum 2:1 Führungstreffer verwertete. Zwar hatten die Eispiraten im Gegenzug den Ausgleich auf dem Schläger, Aaron Lee verpasste allerdings bei seiner Chance das Tor. Vielmehr machte Ravensburg nun Druck und konnte in der 27. Minute sogar auf 1:3 aus Sicht der Westsachsen erhöhen. Tommi Hannus lief bei einem Konter auf Albrecht im Kasten der Crimmitschauer zu und schloß mit seinem Schuss rechts oben ab. Unbeeindruckt intensivierten die Eispiraten nun ihre Angriffsbemühungen und schalteten nochmals einen Gang nach oben. Vor allem die beiden NHL-Spieler Wayne Simmonds und Chris Stewart entwickelten sich zu den Antreibern im Team. Als sie in der 38. Minute die Ravensburger Abwehr schwindlig spielten, fehlte zum Treffer nicht viel. Stewart hämmert mit seinem Schuss den Puck aber zunächst nur gegen die Latte. Nur Sekunden später war der Treffer dann aber perfekt. Pielmeier bediente aus dem Torrückraum Lars Grözinger, der mit der Rückhand aus Nahdistanz die Scheibe links oben in die Maschen hob. Quasi mit dem nächsten Angriff der Towerstars fiel dann der Treffer zum 3:3 Ausgleich für die Eispiraten. Chris Stewart fing den Puck in der neutralen Zone ab und sprintete allein auf das Tor zu. Dabei ließ er auch seinen letzten Gegenspieler mit einem gekonnten Sprung alt aussehen und vollendete sein Solo mit einem platzierten strammen Schuss ins linke Eck. Innerhalb von nur 62 Sekunden hatten die Westsachsen die Partie ausgeglichen und konnten erneut mit Gleichstand in die Kabine gehen.

Dass die letzten 20 Minuten ein Nerven- sowie Geduldsspiel werden würden, war bereits im Vorfeld klar. Lange Zeit tasteten sich beide Teams ab und wollten nicht den Fehler machen, der wohl den Rückstand bedeutet hätte. Erst in der 53. Minute, als beide Teams versuchten, die Entscheidung zu erzwingen, war es Wayne Simmonds, der aus zentraler Position auf das Tor schoß. Seinen harten Schuss konnte Rohde im Tor der Towerstars nicht festhalten und ließ die Scheibe abprallen. Hier war Cameron Keith zur Stelle, um am linken Pfosten das Tor zu machen. Die 4:3 Führung der Westsachsen stellte die Gäste aus der Puzzlestadt nun unter Druck. Sie mussten in den verbleibenden sieben Minuten alles nach vorn werfen, um doch noch etwas zu erreichen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und engagierten Einsatz gelang es den Eispiraten, alle Angriffe abzuwehren. Vielmehr verpassten sie zunächst das entscheidende Empty Net Goal, als Rohde den Ravensburger Kasten für einen sechsten Feldspieler verlassen hatte. Nach einer Auszeit der Gäste nur 30 Sekunden vor Spielende war es dann erneut das NHL-Duo, was die Nerven behielt. Wayne Simmonds erkämpft sich nach dem Bully die Scheibe und schickte Chris Stewart auf die Reise, der aus nur fünf Metern den Puck zum 5:3 Endstand in das leere Tor hämmert.

Eispiraten Trainer Fabian Dahlem war mit der kämpferischen Leistung seines Teams vollends zufrieden. Vor allem der durchbrochene Fluch, nach 6 Niederlagen in Folge gegen Ravensburg, stimmt ihn glücklich


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