Eispiraten siegen im Test gegen Bremerhaven

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Am heutigen Abend bestritten die Eispiraten Crimmitschau ihr viertes Heimspiel in der diesjährigen Saisonvorbereitung. Mit den Fishtown Pinguins Bremerhaven stand der zweite deutsche Gegner und gleichzeitige Ligakontrahent auf dem Tagesplan. Die Gäste reisten inklusive der Ex-Eispiraten Kevin Saurette, Philipp Gunkel, Marko Suvelo und Mark Kosick an. Daniel Willaschek konnte verletzungsbedingt nicht auflaufen. Die erste Großchance sahen die 582 Zuschauer im Crimmitschauer Kunsteisstadion nach vier Minuten im ersten Powerplay für die Eispiraten. In diesem musste das Publikum nach einer Fahrlässigkeit der Eispiraten-Verteidigung aber auch zum ersten Mal zittern. Doch Joey Vollmer im Kasten der Gastgeber bewahrte sein Team vor einem zeitigen Rückstand. Ihr zweites Powerplay nutzten die Westsachsen dann eiskalt: Eispiraten-Stürmer Stéphane Goulet netzte gegen die zeitig agierenden Gäste zur 1:0- Führung. Wieder komplett glichen die Pinguins in der 14. Spielminute zum 1:1 aus. Kurz darauf mussten
die Gäste erneut die Strafbank drücken und standen zum dritten Mal in Unterzahl auf dem Eis. Trotz der lautstarken Unterstützung von den Rängen blieb die Überzahlsituation ungenutzt. Wenige Sekunden später saß mit Marko Suvelo der vierte Pinguin seine Strafe ab und das Team von Chef-Trainer Fabian Dahlem schob den Gästen aus Bremerhaven mit einem sehr schönen Passspiel über Carlo Grünn erneut die Scheibe ein. Torschütze zur 2:1-Führung war Kapitän Austin Wycisk. Mit dem Zwischenstand gingen beide Teams in die Pause. Drittelfazit: Die 582 Zuschauer sahen ein sehr gutes erstes Drittel der Heimmannschaft, in dem die Eispiraten konsequent agierten und sich sehr schöne Chancen herausarbeiteten.
Im zweiten Abschnitt markierte Jeff Tory in der 25. Spielminute durch einen Schlagschuss aus dem Bullykreis nach Vorarbeit von Cam Keith und Troy Schwab die 3:1-Führung für die Eispiraten. Beide Teams zeigten den Zuschauern im Crimmitschauer Sahnpark vollen Einsatz und ein sehenswertes Spiel. In der 32. Spielminute hieß es Strafzeit für beide Teams: Bei den Eispiraten durfte Troy Schwab wegen übertriebener Härte Platz nehmen. Im 4:4 mussten die Fans nur einmal zittern. Nach einem
Schlagschuss der Gäste klirrte die Latte hörbar laut. Weiterhin hieß es 3:1. Doch die Eispiraten ließen keine Langeweile aufkommen: Nach traumhafter schlitzohriger Vorarbeit von Lars Grözinger machte es der Finne Carlo Grünn im Trikot der Eispiraten noch viel schöner und netzte in der 36. Spielminute aus undenkbar spitzen Winkel zum Pausenstand von 4:1 ein.
Ins dritte Drittel starteten die Eispiraten mit zwei weiteren Treffern: André Schietzold läutete nach nur 1:25 Minuten den letzten Abschnitt ein. In der 45. Spielminute erhöhte Daniel Rau sogar auf 6:1. Mit dieser Führung ließen es die Kufen-Cracks aus der Pleißestadt jedoch nicht ruhiger angehen und spielten nach wie vor sehenswertes Eishockey. Nach einer Unsicherheit in der Piratenabwehr verkürzten die Gäste aus Bremerhaven drei Minuten später auf 6:2. Die darauf folgende Überzahl konnten die Pinguine jedoch nicht für sich nutzen. Wieder komplett, griff das Team von Chef-Trainer Fabian Dahlem an. Nachdem die Gäste dagegen hielten und sich das Spiel zurück holten, erzielten diese nach einem schönen Handgelenkschuss das 6:3. Joey Vollmer im Tor der Eispiraten war in dieser Situation aufgrund eingeschränkter Sicht machtlos. Am Ende gewinnen die Eispiraten hoch verdient mit 6:3. Bei den Gästen aus Bremerhaven fehlte am heutigen Abend der letzte Wille, der das Team um Chef- Trainer Gunnar Leidborg in den vergangenen Jahren auszeichnete. Für die Eispiraten war es eine starke Abschlussvorstellung vor dem anstehenden Pokalmatch gegen die Dresdner Eislöwen am kommenden
Sonntagabend.
Torfolge:
1:0 (8:01) Stéphane Goulet (Überzahl-Tor) (Austin Wycisk)
1:1 (13:06) Alexander Janzen (Andrei Teljukin)
2:1 (17:38) Austin Wycisk (Überzahl-Tor) (Stéphane Goulet)
3:1 (4:26) Jeff Tory (Überzahl-Tor) (Troy Schwab, Cam Keith)
4:1 (15:52) Carlo Grünn (Troy Schwab, Lars Grözinger)
5:1 (1:25) André Schietzold (Georg Albrecht, Thomas Pielmeier)
6:1 (4:26) Daniel Rau (Hannes Albrecht, Cam Keith)
6:2 (7:34) Alexander Janzen (Stanislav Fatyka)
6:3 (13:41) Alexander Janzen (ohne Assist)
Zuschauer: 582
Stimmen beider Trainer nach dem Spiel:
Fabian Dahlem: "Wir dürfen jetzt nicht selbstverliebt werden. Es ist nur Vorbereitung, das darf man nicht vergessen. Am Dienstag werden wir wieder die Arbeitssachen anziehen und hart daran arbeiten, dass wir die Fehler, die wir nach wie vor machen, abstellen."
Gunnar Leidborg: "Crimmitschau war gut! Wir haben im ersten Drittel zu viele Strafzeiten kassiert."


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