Eispiraten gehen blamabel 3:7 unterEispiraten Crimmitschau

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Die Partie begann mit großer Nervosität bei den Hausherren, die den von Beginn an druckvoll aufspielenden Gästen aus Ostsachsen zunächst das Zepter aus der Hand nehmen mussten. Dies gelang erst zu Mitte des ersten Drittels, wo die Westsachsen immer besser zu ihrem Spiel fanden und selbst großen Druck ausübten. Bei einem Alleingang von Eispiraten-Stürmer Aaron Lee blieben den Weißwasseranern nur noch unfaire Mittel, um den Angreifer am Tor zu hindern, was der Schiedsrichter mit einem Penalty für die Eispiraten bestrafte. Der Gefoulte Lee trat an und scheiterte mit seinem Strafschuss am Schlussmann der Füchse. Trotz der guten Chance auf die Führung blieben die Crimmitschauer am Drücker und erspielten sich weitere gute Möglichkeiten. Diese, wie ein Pfostenschuss von Travis Martell, bleiben bis zur 16. Spielminute aber ebenfalls ungenutzt. Erst im 4 gegen 4 gelang den Hausherren das Führungstor. Martin Heinisch drosch am kurzen Pfosten die Scheibe in die Ecke des Tores. Die so immens wichtige Führung hielt leider nicht bis zur Drittelpause, da die Lausitzer Füchse einen kapitalen Fehlpass und den daraus resultierenden Alleingang zum 1:1 Ausgleich nutzten.

Eine offene und sportlich bislang ausgeglichene Partie lief den Eispiraten zu Beginn des 2. Drittels dann völlig aus dem Ruder. Fehler im Stellungsspiel ermöglichten den Gästen innerhalb von nur drei Minuten zwei leichte Tore, die damit klar in Führung gehen konnten. Auch eine Auszeit von Eispiraten Coach Fabian Dahlem konnte am unsicheren Spiel seiner Mannschaft wenig ändern. Bei eigener Überzahl kassierten die Westsachsen im Powerplay einen weiteren Gegentreffer, der den Spielstand auf 1:4 nochmals erhöht. Eine weitere Chance für Eispiraten Verteidiger Partik Vogl, der aus kurzer Distanz frei und unbedrängt auf das gegnerische Tor schießen konnte, wurde erneut vom starken Keeper der Weißwasseraner zu nichte gemacht. Damit ging ein rabenschwarzes Drittel für die Eispiraten endlich zu Ende.

Mit der Absicht, sich nochmals in die Partie zurück zu kämpfen, kamen die Westsachsen aus der Unterbrechung und wurden sofort wieder für eigene Fehler im Spielaufbau bestraft. Schon in der 44. Spielminute fingen die Füchse einen Angriff der Eispiraten im Mitteldrittel ab und vollendeten zum 1:5. Ein Powerplaytor bei doppelter Überzahl sowie ein leicht vollendeter Querpass vor das Tor sorgten für weitere Treffer der Weißwasseraner, die zu dieser Zeit mit 1:7 führen. Im Anschluss rief der Schiedsrichter beide Teams zum Verlassen der Eisfläche auf, da in beiden Fanlagern Feuerwerkskörper gezündet wurden. Die dafür verantwortlichen Fans konnten durch Security und Polizei allerdings ermittelt werden und wurden von den Tribünen geführt. In den verbliebenen 12:35 Minuten bis zum aus Crimmitschauer Sicht herbeigesehnten Ende dieses Derbys erzielten die Eispiraten durch Jeremy Williams und Aaron Lee zwar noch zwei Anschlusstreffer, diese können aber nur als irrelevante Ergebniskosmetik notiert werden.

Eispiraten-Kapitän Patrik Vogl bezog einen Tag nach dem Spiel öffentlich Stellung und bat alle Fans um Entschuldigung für die indiskutable Leistung der Mannschaft.

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