Eispiraten entern EgeTrans Arena Bietigheim Steelers

Eispiraten entern EgeTrans Arena   Eispiraten entern EgeTrans Arena
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Durchaus forsch und angriffslustig begannen die Gäste aus Westsachsen vor 3.169 Arena-Besuchern, Marvin Tepper war es, der Sinisa Martinovic nach gut zwei Minuten ein erstes Mal am heutigen Abend prüfte. Praktisch im Gegenzug gab es den ersten Torjubel im Fanblock der Steelers, doch Robert Paule im schwarz weiß gestreiften und mit roten Ärmeln verzierten Trikot erkannte ein Vergehen von Marcus Sommerfeld, verweigerte dem Treffer die Anerkennung und schickte den Assistenzkapitän auf die Strafbank. Zwar überstanden die Hausherren die Unterzahl schadlos, die Gäste aus Crimmitschau kamen aber durchaus zu der einen oder anderen guten Torchance. Zwölf Minuten waren schließlich gespielt, als die Toranzeige auf dem Würfel erstmals verstellt werden musste, Matt McKnight kam auf der rechten Angriffsseite in Puckbesitz und setzte seinen Nebenmann David Wrigley mustergültig in Szene. Aus 5 - 6 Metern kam der Goldhelm aus zentraler Position zum Abschluss, Ryan Nie im Tor der Gäste sah beim Abwehrversuch durchaus unglücklich aus und so stand es 1:0! Trotz weiteren, teilweise hochkarätigen Torchancen gelang es den Steelers jedoch nicht, die Führung in die Pause zu bringen. Jamie MacQueen konnte nach 17 Minuten die Farben der Eispiraten zum Ausgleich schießen, Matthew MacKay sorgte für den Assist.

86 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, da ähnelte die Situation auf dem Eis mit der vor dem 1:0. Matt McKnight passte erneut von der rechten Seite den Puck scharf geschossen ins Zentrum, wo David Wrigley den Puck diesmal am langen Pfosten in Empfang nahm. Aus spitzem Winkel ließ er dem Crimmitschauer Goalie an diesem Abend erstmals wirklich keine Chance - Ryan Nie zog zum zweiten Mal den Kürzeren - 2:1! Doch die Gäste bewahrten Ruhe und kamen ihrerseits zu guten Möglichkeiten. Jakub Langhammer hatte nach 27 Minuten freistehend vor Sinisa Martinovic sicherlich die bis dahin größte Chance, konnte den Puck aber aus 4 m nicht im Bietigheimer Tor unterbringen. Besser machte es nur eine Minute später der Ex-Steeler im Trikot der Eispiraten, Marvin Tepper, er kam über die linke Angriffsseite und konnte Sinisa Martinovic im kurzen Eck zum 2:2 überwinden. Danach schien der Spitzenreiter etwas aus dem Konzept gekommen zu sein, der Tabellenzwölfte aus dem Freistaat Sachsen war temporär das bessere und spritzigere Team, hatte immer wieder einen Schläger zwischen Bietigheimer Pässen und kam so in der 33. Spielminute erstmals zum Führungstreffer. Martin Heinisch versenkte aus nicht unhaltbarer Position die Hartgummischeibe in den Bietigheimer Tormaschen zum 2:3. Kurz darauf ergab sich für die Steelers das erste Weihnachts-Powerplay, doch weder die Gäste verteilten Tor-Geschenke, noch beschenkte sich das Team um Kapitän Renè Schoofs selber. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte dann 32 Sekunden vor Ertönen der Pausensirene Mark Heatley, bei mittlerweile wieder ausgeglichener Mannschaftsstärke, doch Ryan Nie rettete seinen Farben die knappe aber nicht völlig unverdiente Führung in die zweite Pause.

Mit der scheinbar richtigen Ansage schickte Kevin Gaudet seine Truppe zum dritten Drittel zurück auf das Eis. Zweimal Mark Heatley und einmal Robin Just hatten binnen der ersten 45 Sekunden den Ausgleich auf dem Stock, die Hausherren zündeten bei Fünf gegen Fünf kurzfristig ein Powerplay ab, allein der Ausgleichstreffer wollte nicht fallen. Mit der ersten Angriffsmöglichkeit im Schlussdrittel überhaupt könnten sich die Gäste unter wütender Reklamation von Trainer Kevin Gaudet ein Powerplay erkämpfen, Dominic Auger wurde ein Beinstellen zur Last gelegt. Exakt 22 Sekunden benötigten die Gäste, namentlich Matthew MacKay, um den vierten Treffer zu erzielen - 2:4 in der 45. Minute. In der 52. Spielminuten sprach der Unparteiische Paule dann die Strafminuten 3 und 4 gegen die Gäste aus, das fällige Powerplay wurde allerdings kurz darauf nach einem erneuten Beinstellen durch Dominc Auger egalisiert. Vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erzielte Archie Skalbeck dann den viel umjubelten 3:4 Anschlusstreffer, David Wrigley beteiligte sich als Assistent mit seinem dritten Punkt am dritten Treffer. 1:10 Minute vor Spielende setzte Kevin Gaudet dann alles auf eine Karte und opferte Sinisa Martinovic zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, doch das vermeintliche Allheilmittel hatte leider keine Wirkung, am Ende erzielt Marvin Tepper das Empty-Net-Goal für die Sachsen zum 3:5 Endstand!


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