Eispiraten Crimmitschau holen 0:3 auf, verlieren dann nach VerlängerungDEL2 am Dienstag: Freiburg siegt in Bayreuth

Simon Karlsson erzielte den Siegtreffer für die Dresdner Eislöwen. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)Simon Karlsson erzielte den Siegtreffer für die Dresdner Eislöwen. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)
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ESV Kaufbeuren – Lausitzer Füchse 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

Der ESVK brauchte gut 13 Minuten, um durch Maximilian Hops (13.) den ersten Treffer der Partie zu erzielen. Die Führung konnten die Gastgeber mit in das zweite Drittel nehmen, in welchem kurz nach Wiederanpfiff der Ausgleich durch Jan Nijenhuis (22.) fiel. Dann mussten die Gäste zu Dritt gegen fünf Cracks des ESVK antreten und konnten so den Treffer von Tyler Spurgeon (39.) nicht verhindern. Ebenso konnten die Lausitzer nicht die Niederlage gegen den Tabellenzweiten verhindern, der letztendlich den 2:1-Sieg einfuhr, aber dennoch 20 Punkte Rückstand auf die Kassel Huskies hat.

Kassel Huskies – Heilbronner Falken 4:1 (0:1, 2:0, 2:0)

Ein umkämpftes Spiel zwischen den Huskies und den Falken aus Heilbronn war zunächst von mehreren Strafen auf beiden Seiten geprägt. Während die Nordhessen keine davon zu ihrem Vorteil nutzen konnten, waren es die Heilbronner, die in Überzahl durch August von Ungern-Sternberg (12.) das 1:0 erzielten. Zum Abschluss des ersten Drittels mussten die Falken eine weitere kleine Strafe hinnehmen. Nach der ersten Pause drehten die Huskies so richtig auf: Lois Spitzner (31.) und James Arniel (33.) brachten ihr Team auf die Siegerstraße und zum Schlussdurchgang stand es 2:1. Im Powerplay gelang den Huskies durch Tomas Sykora (47.) das 3:1, bevor Tristan Keck mit dem 4:1 ins verwaiste Tor der Falken den Sieg perfekt machte.

Krefeld Pinguine – Ravensburg Towerstars 2:4 (2:3, 0:0, 0:1)

Rasant und torreich – so verlief das erste Drittel, in dem die Gäste den besseren Start erwischten und durch Charlie Sarault (7.) in Führung gingen. Alexander Weiß (15.) traf für die in Überzahl spielenden Pinguine zum 1:1, keine 60 Sekunden später erzielte Nickolas Latta (16.) die erneute Führung für die Towerstars. Davon ließen sich die Gastgeber aber nicht beeindrucken und trafen zum 2:2. Zach Magwood (17.) hatte getroffen. Kurz vor der ersten Pause fiel das 3:2 durch Oliver Granz (19.) und die Ravensburger lagen erneut vorne. Während die ca. 2400 Zuschauer in der Krefelder Arena bis hierhin viel Unterhaltung genießen konnten, verlief das zweite Drittel gänzlich ohne Tore und nennenswerte Ereignisse. Einen weiteren Treffer erzielte Josh MacDonald (60.) und sicherte den Towerstars somit den Sieg.

Selber Wölfe – EC Bad Nauheim 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)

Robin van Calster (8.) fand mit seinem Treffer die passende Antwort auf den zuvor gefallen Führungstreffer durch Philip Woltmann (4.) zugunsten der Wölfe. Im zweiten Durchgang ebnete eine Strafe gegen die Wetterauer den Weg zum 2:1 für die Gastgeber durch Mark McNeill (34.). Doch der ECBN schaffte es, vor Ende des zweiten Drittels den Ausgleich zu erzielen und Pascal Steck (39.) ließ die roten Teufel jubeln. Und auch das Schlussdrittel gehörte den Mittelhessen als Kevin Schmidt (50.) zunächst die Führung zum 3:2 erzielte und Marius Erk (60.) mit der letzten Aktion den 4:2-Endstand markierte. Der EC bleibt somit weiterhin auf Playoff-Kurs.

Eisbären Regensburg – EV Landshut 4:2 (0:0, 2:0, 2:2)

Nach einem torlosen ersten Drittel eröffneten die Eisbären die Partie gegen EVL mit dem 1:0 durch Topi Piipponen (25.) auf Zuspiel von Marvin Schmid. Der Torschütze agierte wenig später als Vorlagengeber für Kyle Osterberg (40.), der das 2:0 erzielte. Nach Nick Pageaus (47.) Tor zum 1:2 schöpften die Gäste zwar kurzzeitig Hoffnung, die allerdings von Richard Divis (48.), der das 3:1 markierte, einen Dämpfer bekam. Entschieden war die Partie allerdings noch nicht, denn Jack Olin Doremus (52.) sorgte mit dem 2:3 noch einmal für Spannung. Osterbergs (59.) zweiter Treffer an diesem Abend machte schließlich alles klar und die Regensburger verkürzen ihren Abstand auf den EVL auf fünf Zähler.

Eispiraten Crimmitschau – Dresdner Eislöwen 3:4 (0:3, 0:1, 0:2, 0:1) n.V.

Ein Sachsenderby, welches seinen Erwartungen gerecht wurde – speziell für die Gäste aus der Landeshauptstadt, die nach nicht einmal 13 Minuten bereits mit 3:0 vorne lagen. Tomas Andres (5.), Simon Karlsson (9.) und Matej Mrazek (13.) steuerten jeweils einen Treffer gegen völlig überforderte Piraten bei. Diese gaben erst im zweiten Durchgang ein Lebenszeichen von sich als Henri Kanninen (34.) auf 1:3 verkürzte. Es war der einzige von zehn Schüssen, der den Weg ins Tor von Janick Schwendener fand. Das Schlussdrittel bot anschließend Unterhaltung pur: Timo Gams (55.) markierte zunächst das 2:3, ehe Taylor Doherty (60.) in der letzten Minute den 3:3-Ausgleich erzielte. Die Moral der Gastgeber wurde allerdings nicht belohnt, da Karlsson (63.) mit dem 4:3 im Overtime das letzte Wort hatte.

Bayreuth Tigers – EHC Freiburg 2:5 (0:1, 1:1, 1:3)

Vor gerade einmal 750 Zuschauern geriet das Schlusslicht aus Bayreuth früh in Rückstand, nachdem Christoph Kiefersauer (3.) das 1:0 für die Breisgauer erzielte. Erst nach Wiederanpfiff gelang Travis Ewanyk (23.) der Ausgleich, der allerdings nicht von langer Dauer war: Shawn O’Donnell (37.) brachte den EHC erneut in Führung, doch die Tigers bewiesen Stärke und fanden im letzten Durchgang wieder den Ausgleich, diesmal durch Ville Järveläinen (45.). Da die Wölfe aber weiterhin das bessere Team waren, fiel das 3:2 durch Michael James Prapavessis (53.). O’Donell (56.) avancierte schließlich zum Doppelpacker und sorgte mit dem 4:2 für die Vorentscheidung. Der letzte Treffer zum 5:2 durch Sebastian Hon (58.) besiegelte eine weitere Niederlage für die Tigers. 


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