Eispiraten Crimmitschau gewinnen erneut gegen die Lausitzer FüchseZweites Sachsenderby binnen sieben Tagen

Scott Timmins brachte mit seinem 3:1 für die Eispiraten Crimmitschau für die Entscheidung im Sachsenderby gegen Weißwasser. (Foto: Eispiraten Crimmitschau)Scott Timmins brachte mit seinem 3:1 für die Eispiraten Crimmitschau für die Entscheidung im Sachsenderby gegen Weißwasser. (Foto: Eispiraten Crimmitschau)
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Das Derby der beiden sächsischen Traditionsclubs konnte dieses Mal wieder mit Zuschauern in der Weißwasseraner Eisarena stattfinden. Beim Nachholspiel vor einer Woche im Sahnpark waren die Ränge noch leer. Da gewannen die Eispiraten mit 5:2. Die Rollenverteilung vor dem Spiel war eindeutig, Playoff-Anwärter Crimmitschau kam als Favorit zum playdown-gefährdeten Kontrahenten in die Lausitz.

Gleich zu Beginn gab es eine erste gute Chance der Crimmitschauer durch Goldhelm Vincent Schlenker. Es folgte ein Bully im Füchse-Drittel. Die Gäste bauten die Formation auf und Luca Gläser schoss zum 0:1 ein. Da waren erst 90 Sekunden auf der Uhr.

Danach waren die Crimmitschauer die spielbestimmende Mannschaft. Die Lausitzer kamen zwar immer wieder ins gegnerische Drittel, konnten sich aber keine echten Chancen erarbeiten. Erst ab der Drittelmitte wurde das Spiel ausgeglichener, Weißwasser hatte jetzt einige gute Möglichkeiten, aber auch die Eispiraten kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Leon Hungerecker. Mit der verdienten Führung der Gäste ging es in die erste Pause. Weißwasser war kämpferisch auf der Höhe, leistete sich aber zu viele Fehlpässe, welche Crimmitschau immer wieder nutzen konnte.

So dauerte es wieder nur gute 90 Sekunden im zweiten Drittel und die Eispiraten legten nach. Andre Schietzold machte das 0:2. Füchse-Goalie Leon Hungerecker war noch dran, doch der Puck rutschte ihm aus der Hand. Als die Gäste dann weiter drückten, verhinderte er aber schlimmeres. Auch in diesem Drittel scheiterten die Gastgeber immer wieder an sich selbst. Es waren viele kleine Fehler, welche die Füchse in Bedrängnis brachten.

Immerhin konnte Crimmitschau im Schlussdrittel nicht wieder nach 90 Sekunden ein Tor machen, war aber weiter überlegen. Daran änderte auch ein Powerplay der Füchse nach vier Minuten nichts. Auch im weiteren Verlauf waren die Gäste insgesamt das bessere Team und standen vor allem mit Torwart Luka Gračnar defensiv sicher.

Drei Minuten vor Schluss brachte Oberfuchs Clarke Breitkreuz in Unterzahl den Puck ans Aluminium, aber eben nichts ins Tor. Dann nahm Weißwasser den Torwart raus, es waren noch zwei Minuten zu spielen. Und nun klappte es. Roope Mäkitalo nutzte das Gewühl vor dem Gästetor und erzielte den Anschlusstreffer zum 1:2. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Scott Timmins bekam den Puck auf den Schläger und brachte ihn quer über die Eisfläche zum 1:3-Endstand ins leere Tor.

Die Eispiraten machten konzentriert und mit Disziplin ihr Spiel. Die Lausitzer waren durchaus ebenbürtig, es blieb aber bei ihren zwei Problemen: Auch wenn sie verlieren, ist der Torwart in der Regel der beste Mann. Das verhindert zwar höhere Niederlagen, reicht aber nicht aus, um dem Tabellenkeller zu entkommen. Hinzu kommt, dass man zwar zwei Top-Scorer der Liga im Team hat, die Torgefahr aber auf eine Reihe beschränkt bleibt.

Am Freitag empfangen die Füchse dann die Kassel Huskies, die Crimmitschauer haben im Sahnpark die Ravensburg Towerstars zu Gast.


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