Eispiraten Crimmitschau bleiben auswärts erfolglosEispiraten Crimmitschau

Eispiraten Crimmitschau bleiben auswärts erfolglosEispiraten Crimmitschau bleiben auswärts erfolglos
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Die Partie begann zunächst recht hektisch. Beide Teams versuchten, sich ihre Chancen zu erarbeiten. Bereits in der 8. Minute nutzen die Hausherren eine Unsicherheit in der Crimmitschauer Abwehr zum 1:0 Führungstreffer. Nur zwei Minuten später musste Martin Fous, der die Partie im Crimmitschauer Tor begann, erneut hinter sich greifen. Wie bereits beim ersten Treffer war Björn Bombis der Schütze. Eispiraten Coach Fabian Dahlem reagierte auf die schnellen Gegentore und wechselte seinen Keeper aus. Sebastian Albrecht sollte allerdings weitere fünf Mal hinter sich greifen müssen. Großchancen erarbeiteten sich die Eispiraten nur wenige, leisteten sich aber in der Defensive zu große Fehler. Erst nach einer Strafe gegen Bremerhaven konnten die Eispiraten den Rückstand im Powerplay verkürzen. Chris Stewart legte im Angriffsdrittel die Scheibe nach links auf Wayne Simmonds, der direkt zum 2:1 abschloß. Der nötige Ruck bis zur Pause ging damit aber leider nicht durch das Piratenteam. 

Der zweite Spielabschnitt begann sofort wieder mit gefährlichen Angriffen der Nordlichter, die Sebastian Albrecht im Tor noch entschärfen konnte. In der 27. Minute schlug es erneut im Kasten der Westsachsen ein. Wieder ist es Bombis, der einen Nachschuss zum 3:1 verwandeln konnte. Die Reaktion der Eispiraten folgte drei Minuten später mit dem Anschlusstor zum 3:2. Wieder legte Stewart vor dem Tor quer, wo diesmal Aaron Lee verwandeln konnte. Wieder dauerte es aber nur Sekunden, bis die Hausherren den Abstand vergrößerten. Im Powerplay, nach einer Strafe gegen Wayne Simmonds zwei Minuten wegen unkorrekten Körperangriff, ist es wieder Björn Bombis der abschlooß. In den verbleibenden zehn Minuten bis zur Pause ging es zwar auf dem Spielfeld hoch und runter, Zählbares kam allerdings nicht zu stande. 

Mit 4:2 ging es in die letzten 20 Minuten dieser Partie. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff bauen die Pinguine ihre Führung sogar in Unterzahl noch aus. Einen schnellen Konter vollendete Brandon Cook zum zwischenzeitlichen 5:2. Wayne Simmonds, der inzwischen mehr als sauer auf dem Eis stand, vorsuchte sich dennoch gegen die drohende Niederlage zu stellen. In der 46. Minute gipfelte dies in einem Handgefecht gegen Bremerhavens Ralf Rinke. Zwar gab es nach Punkten keinen Sieger, beide Akteuere mussten mit Spieldauerstrafen das Eis aber vorzeitig verlassen. Am Ehrgeiz der Eispiraten änderte diese Aktion leider auch nichts. Vielmehr spielte Björn Bombis weiter frech auf und erzielte mit dem 6:2 sein inzwischen fünftes Tor der Begegnung. In der 52. Spielminute waren es dann die Westsachsen, die erneut trafen. Wycisk drückt den Puck irgendwie über die Linie. Jubel gab es nicht zu sehen. Den dafür nur Sekunden später wieder auf der Gegenseite. Das 7:3 sollte das letzte Tor der Gastgeber sein. Der Anschlusstreffer zum 7:4 durch Keith spielte zwei Minuten vor Ende keine Rolle mehr. 

Mit gesenkten Häuptern verließen die Eispiraten das Eis in Bremerhaven. Völlig unnötige Fehler machten es den Hausherren einfach, die Tore zu erzielen. Die fehlende Körpersprache der Eispiraten war an diesem Abend bezeichnend für die schwache Leistung. Nun muss die Mannschaft am Sonntag gegen Ravensburg erneut überzeugen und die richtige Antwort auf die Niederlage geben.


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