Eispiraten bleiben trotz großem Kampf punktlosEispiraten Crimmitschau

Eispiraten bleiben trotz großem Kampf punktlosEispiraten bleiben trotz großem Kampf punktlos
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Die Dresdner erwischten den besseren Start in die Partie und konnten bereits in der 2. Spielminute die Führung herausschießen. Im Slot hatten die Eispiraten Bruce Becker sträflich alleingelassen, der relativ unbedrängt die Scheibe zum 1:0 in die Maschen schickte. In der Folge versuchten die Eispiraten mehr zu ihrem Spiel zu finden, was phasenweise gelang. In der 9. Minute ist es Max Campbell, der einen Angriff mit seinem Schuss ins lange Eck krönt und zum wichtigen 1:1 Ausgleich abschließt. Beide Teams gaben sich nun wenig Räume und erspielten sich gute Chancen. Eine weitere hochkarätige Möglichkeit vergaben die Westsachsen in der 12. Minute, als der Puck nach einem Schuss von André Schietzold nur Zentimeter am Pfosten vorbei rutscht.

Im Mitteldrittel verpassen die Eispiraten den druckvollen Start und ließen sich von den Dresdnern erneut überrumpeln. Die Gastgeber machen wiederum viel Druck und kommen in der 26. Minute zum nächsten Treffer. Wenig später muss Eispiraten Keeper Peter Holmgren hinter sich greifen, als die Eislöwen mit einem Distanzschuss erneut erfolgreich sind. Trotz des 3:1 Rückstandes gaben sich die Crimmitschauer nicht auf und kommen in der 37. Minute zum Anschlusstreffer. Nach doppelter Überzahl fällt das Tor, als die Westsachsen mit noch einem Mann mehr auf dem Eis stehen. Harrison Reed ist der Torschütze, der aus dem Halbfeld das Spielgerät in die Maschen schickt. Mit dem Rückenwind des Anschlusstreffers erspielen sich die Eispiraten weitere Chancen, die kurz vor der erneuten Unterbrechung in einer strittigen Entscheidung enden. Der Puck ist Sekunden vor Drittelende erneut im Dresdner Kasten, der Schiedsrichter erkennt den Treffer allerdings ab. In den Augen des Unparteiischen hatte Matthias Forster seinen Stock zu hoch, als er einen Weitschuss von Maximilian Faber aus der Luft ablenkt. Aus der Sicht vieler eine nicht nachvollziehbare Entscheidung, die lediglich die diskutierenden Dresdner Spieler mit dem Schiri gemeinsam haben.

Im Schlussabschnitt egalisieren sich beide Mannschaften, auch wenn der Kampf beider Teams nochmals zunahm. Harte Zweikämpfe zwischen beiden Teams bestimmten das Bild. Dennoch kommen beide Teams zu einem weiteren Treffer. Nachdem die Eislöwen in der 41. Minute wieder auf 4:2 davonziehen, brauchen die Eispiraten einige Zeit, um in der Offensive für Gefahr zu sorgen. Erst in der 53. Minute der Partie ist Harrison Reed bei 4 gegen 4 nochmals erfolgreich. Mit der Rückhand hebt er den Puck nach einem Abpraller ins Tor der Hausherren. Zuvor mussten die Crimmitschauer den Verlust von Stürmer Cameron Keith verschmerzen, der nach einer Strafe wegen hohem Stock mit Verletzungsfolge mit 5 Minuten + Spieldauer vorzeitig in die Kabine geschickt wurde. Die Schlussphase der Begegnung war nochmals hoch brisant. Die Eispiraten setzten die Dresdner stark unter Druck und kamen durch Max Campbell und Harrison Reed zu hochklassigen Chancen, die aber ungenutzt blieben.

Am Ende steht damit eine schmerzliche 4:3 Niederlage in Dresden, obwohl die Eispiraten den Gastgebern ebenbürtig waren.


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