Eislöwen verlieren zweites Spiel gegen RosenheimDresdner Eislöwen

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Die Partie gegen die Gäste aus Bayern begann ohne langes Abtasten. Beide Mannschaften versuchten sofort Druck aufzubauen. Den besseren Start erwischten allerdings die Dresdner Eislöwen. Noch keine drei Minuten waren gespielt, als Torjäger Sami Kaartinen zur Stelle war und einen Abpraller zur Führung nutzte (3.). „Vielleicht lag in dieser Situation schon der Knackpunkt des Spiels. Vielleicht haben manche Spieler dann gedacht, dass man gegen Rosenheim ohnehin gewinnt“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. Tatsächlich zeigten sich die Starbulls wenig beeindruckt von der Dresdner Führung. In Überzahl war Goalie Kevin Nastiuk die Sicht verdeckt, so dass er auf den Schuss von Robin Weihager (5.) nicht reagieren konnte. Die Gäste befanden sich infolge weiter im Aufwind und setzten die Eislöwen unter Druck. In der neunten Minute nutzte Stephan Gottwald einem Abpraller zur Führung für Rosenheim. Dresden brauchte etwas Zeit um den Doppelschlag zu verdauen, fing sich aber zum Ende des Drittels wieder. Dennoch  ging es mit einer nicht unverdienten Gästeführung in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt versuchten die Eislöwen das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Allerdings fehlte in vielen Aktionen die letzte Genauigkeit. Rosenheim stand kompakt und kam immer wieder zu gefährlichen Kontern. Einen davon nutzte erneut Stephan Gottwald und baute die Führung aus. Dresden antwortete wütend, konnte aber trotz hohem Aufwand kein Kapital aus den Angriffen schlagen. Im Gegenteil: In doppelter Unterzahl verbuchten die Gäste gar zwei Alleingänge, verpassten aber die vermeintliche Vorentscheidung. „Danach war dann auch eine gewissen Verunsicherung zu erkennen“, so Popiesch.

Im Schlussdrittel galt es gegen starke Rosenheimer einen Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen. Entsprechend engagiert kamen die Eislöwen aus der Kabine. Die Blau-Weißen verzeichneten durchaus einige sehr gute Torchancen. Im Abschluss fehlte aber neben dem Glück auch die Kaltschnäuzigkeit. Die Gäste warteten auf ihre Möglichkeit zur Entscheidung – und Maximilian Hofbauer nutzte diese schließlich. Zehn Minuten vor dem Ende schloss er einen Konter zum 1:4 ab. Kim Staal war es schließlich, der den Spielstand auf 1:5 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte Patrick Cullen mit der Ergebniskosmetik zum 2:5-Endstand.

„Rosenheim hat heute zielstrebig nach vorn gespielt, viel Druck gemacht. Wir konnten uns über die gesamte Spielzeit nicht befreien, hatten mit vielen Scheibenverlusten zu kämpfen und sind nicht mit genug Energie ins gegnerische Drittel gekommen“, sagt Popiesch und fügt hinzu: „Wir haben in dieser Saison oft genug eine Reaktion gezeigt. Die ist auch jetzt gefragt.“


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