Eislöwen verlieren nach Penaltyschießen gegen Bremerhaven Dresdner Eislöwen

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Die Eislöwen begannen wie gewohnt sehr druckvoll und hatten von Beginn an gute Chancen. Die Gäste brauchten etwas Zeit, um offensiv gefährlich zu werden. Dann aber entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der auf beiden Seiten um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde.

Das erste Tor des Abends fiel erst in der Schlussphase des Mittelabschnitts. Thomas Ziolkowski (37.) hatte abgezogen und den Puck durch die Massen im Pinguins-Tor versenkt. Zuvor waren zwei Überzahlsituationen erfolglos verstrichen. In den restlichen Minuten bis zur zweiten Pause versuchten die Seestädter mit Macht zum Ausgleich zu kommen, was aber verhindert wurde.

Drei Minuten waren im letzten Drittel gespielt, als die Gäste den Ausgleich erzielen konnten. Aus einem Konter heraus egalisierte Mark Kosick (44.) den Spielstand. Nun wogte das Spiel hin und her. Beide Teams drängten nun auf die Führung. Erfolg hatten zunächst die Pinguine, die Brendan Cook (49.) in Front schoss. Die Eislöwen zeigten jedoch Moral und kämpften unverdrossen weiter. Ein Tor von Felix Thomas (56.) war der Lohn. Der Verteidiger konnte einen Abpraller verwerten. Nachfolgend ging es weiter in Richtung Bremerhavener Tor. Arturs Kruminsch (58.) erzielte das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente dritte Tor für seine Farben. Mit einer strittigen Aktion gelang Andrew McPherson (59.) jedoch kurz vor Ende der regulären Spielzeit der erneute Ausgleich.

In der nun folgenden Verlängerung konnte keine Mannschaft die größeren Räume zum Torerfolg nutzen. Die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen. Hier sicherte Andrew McPherson den Gästen den Zusatzpunkt.

„Es ist ärgerlich, dass wir den Ausgleich kurz vor Schluss nicht aus einer Drucksituation heraus bekommen haben, sondern durch ein taktisches Fehlverhalten. Vielleicht waren wir in diesem Moment etwas zu übermütig“, sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch und fügte hinzu: „Ich muss der Mannschaft an dieser Stelle aber Respekt zollen. Wie sie derzeit Rückschläge wegsteckt, ist bemerkenswert. Die Jungs, die auf dem Eis stehen, fighten. Nach dem Wochenende möchte ich zwei Spieler beispielhaft hervorheben: Zum einen André Mücke, der sich trotz seiner Gesichtsverletzung in den Dienst der Mannschaft gestellt hat und auch Christoph Ziolkowski, der die Zweikämpfe mit den größeren Gegnern nicht scheut.“