Eislöwen unterliegen Ravensburg im PenaltyschießenWieder nur ein Punkt

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Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Ravensburg Towerstars vor 2166 Zuschauern nach Penaltyschießen mit 4:5 (2:1; 2:1; 0:2; 0:0; 0:1) verloren.

Dabei erwischten die Blau-Weißen Traumstart, lagen bereits nach vier Spielminuten durch Tore von Mirko Sacher (3.) und Jeffrey Szwez (4.) mit 2:0 in Führung. Während Sacher wenig später einen Penalty nicht nutzen konnte, gelang Brandon MacLean im Powerplay der Anschlusstreffer (5.).

Im zweiten Abschnitt konnten die Gäste aus Ravensburg in Überzahl zunächst den Ausgleich durch Alexander Dück bejubeln (23.). Harrison Reed (32.) im Powerplay und David Rodman (35.) waren infolge jedoch erneut für die Eislöwen erfolgreich, die somit wieder die Führung übernahmen.

Lange Zeit sahen die Dresdner Eislöwen wie die sicheren Sieger aus, erneut konnte der Gegner allerdings die letzten Minuten nutzen, um das Spiel noch einmal zu wenden. Austin Smith (59.) und Mathieu Tousignant (60.) erzielten den Ausgleich für Ravensburg. Zuvor hatte Marius Garten für Dresden einen Penalty vergeben. Nach der torlosen Verlängerung fiel im Penaltyschießen die Entscheidung durch einen Treffer von Konstantin Schmidt.

„Wir sind heute schon sehr zeitig in Dresden angekommen. Vielleicht war das der Grund, warum meine Jungs im ersten Drittel so platt gewirkt haben. Wir haben die ersten Minuten verschlafen, nur wenig richtig gemacht. Dresden hat hingegen sehr gut gearbeitet. Der Rückstand zur Pause war für uns wie ein Weckruf. Im zweiten Drittel haben wir sehr viel besser gemacht und generell immer wieder einen Weg zurück ins Spiel gefunden. Das Penaltyschießen ist am Ende einfach eine Lotterie. Es war ein heute ein steiniger Weg. Ich bin stolz auf mein Team “, sagt Towerstars-Coach Daniel Naud.

„Es ist hart Worte zu finden. Der Abend ging mit der Choreo unserer Fans überragend los. Die Mannschaft hat diese Motivation aufs Eis gebracht, die Euphorie war zu spüren. Wir hatten einen klaren Weg, die Fans haben uns immer wieder gepusht. Am Ende hat man aber wieder gesehen, wie grausam Sport sein kann. Das Team hat toll gekämpft, die Hand am Sieg gehabt. Die Situation ist schwierig, aber wenn wir weiter arbeiten, werden wir gestärkt aus ihr hervorgehen. Davon bin ich nach dem heutigen Tag noch mehr überzeugt. Es ist für alle Beteiligten eine schwere Zeit. Dennoch möchte ich allen für ihren Einsatz danken und ein frohes Weihnachtsfest wünschen“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. 

Pressemitteilung Dresdner Eislöwen

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