Eislöwen unterliegen nach PenaltyschießenDresdner Eislöwen

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Bremerhaven konnte die ersten Akzente setzen, aber mehr und mehr kamen die Eislöwen dazu, selbst vor dem von Brett Jaeger gehüteten Tor der Pinguine aufzutauchen. Die Partie wurde schnell und intensiv geführt, beide Teams schenkten sich nichts. Die Dresdner erarbeiteten sich nach und nach ein Chancenübergewicht, was Sami Kaartinen in der 18. Minute mit dem Führungstreffer belohnte.

In den Mittelabschnitt starteten die Bremerhavener mit mehr Schwung, allerdings scheiterten alle Bemühungen an der gut stehenden Dresdner Abwehr, auch Torhüter Alec Richards konnte mit zum Teil großartigen Paraden die Führung verteidigen. In der 40. Minute musste er jedoch hinter sich greifen, als Marian Dejdar mit einem Schuss durch die Schoner ausgleichen konnte.

Im letzten Drittel setzten beide Teams alles auf eine Karte und drängten auf eine Entscheidung. Die Partie, die zuvor schon von kleineren Nickligkeiten geprägt war, wurde zunehmend ruppiger. Allerdings konnten die Pinguine in Überzahl in Führung gehen. Björn Bombis (49.) versenkte vom Bullypunkt aus den Puck im kurzen Eck. In einem eigenen Powerplay kurze Zeit später wurde der Bremerhavener Torhüter mit Schüssen im Sekundentakt eingedeckt. Ein Schussversuch fand sein Ziel. Carsten Gosdeck (51.) hämmerte in doppelter Überzahl die Scheibe zum Ausgleich in die Maschen. In der 52. Minute musste Andre Huebscher nach einem Check gegen die Bande mit der Trage vom Eis und ins Krankenhaus gebracht werden. Eine genaue Diagnose liegt bis jetzt noch nicht vor. Tore fielen bis zum Ende der regulären Spielzeit keine mehr. Auch in der Verlängerung konnte keine Mannschaft die größeren Räume für einen Treffer nutzen.

Im abschließenden Penaltyschießen sicherte Jan Kopecky als fünfter Schütze den Gästen den Zusatzpunkt. Eine strittige Entscheidung gab es beim vierten Versuch der Eislöwen. Das Gehäuse der Pinguine wurde während der Abwehr des Goalies verschoben, aber HSR Franz entschied nicht auf technisches Tor.

„Es war für uns eine deprimierende Niederlage nach Penaltyschießen“, sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch. „Wir hätten nach dem 1:0 aggressiver nachsetzen müssen. Aber gegen eine so starke Mannschaft wie Bremerhaven kann man auch nicht zu offensiv werden. Das Selbstbewusstsein der Pinguine hat man auch im Penaltyschießen gesehen. Meine Mannschaft hätte heute den Erfolg heute mehr verdient gehabt.


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