Eislöwen unterliegen dem SC RiesserseeDresdner Eislöwen

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Beide Teams zeigten von der ersten Minute an eine zügig geführte Partie. Felix Thomas, David Hájek, Arturs Kuminsch und Christoph Ziolkowski prüften SCR-Schlussmann Bryan Hogan, fanden jedoch zunächst keinen Weg an ihm vorbei. Dresden behauptete zunehmend die Scheibe und nutzte die Chance im Powerplay, nachdem Petr Macholda kurz zuvor gescheitert war: Kruminsch passte auf Carsten Gosdeck, der den Puck per Direktabnahme im Netz versenkte. Jubeln durften jedoch auch die 120 Gästefans: Fast im Gegenzug konnte Andrew Bohmbach (9.) den Ausgleich erzielen. Im Eislöwen-Powerplay versuchte es infolge zwar Sami Kaartinen direkt, doch erneut war Bohmbach zur Stelle und konnte mit einer Wiederholung des ersten SCR-Treffers sein Team in Führung bringen (11.). Aber auch die Eislöwen nutzen die nächste Chance zum 2:2. Erneut leistete Kruminsch mit einem Pass die Vorarbeit, dieses Mal allerdings für Feodor Boiarchinov (12.). Zwar versuchten es Tomi Pöllänen und Kaartinen noch einmal, doch es blieb beim 2:2 zur ersten Pause.

Auch im zweiten Drittel präsentierte sich Dresden als aktivere Mannschaft im SCR-Drittel. Gosdeck, Becker und Hájek scheiterten. Nach einem Konter der Gäste und Gelegenheiten von Macholda, Kaartinen und Garten per abgewehrtem Rückhandschuss gestaltete sich die Partie etwas offener. Der Gastgeber präsentierten sich weiterhin druckvoll und mit dem Zug zum Tor. Kruminsch traf wenig später nur den Pfosten - und Garmisch-Partenkirchen auf der Gegenseite durch Florian Thomas das Tor (33.). Die Eislöwen kämpften auch in der Folgezeit, blieben aber im Abschluss für SCR-Goalie Hogan zu ungefährlich.

Zu Beginn des Schlussabschnitts machten die Gäste das Spiel. Der SCR machte die Räume infolge eng und störte früh das Eislöwen-Spiel. Während Nastiuk beim Versuch von Florian Thomas eingreifen musste, setzte Hájek den Puck über das Tor. 1:20 Minute vor der Schlusssirene nahm Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch Goalie Nastiuk vom Eis. Doch die Chancen von Pöllänen und Gosdeck brachten keine Ergebnisveränderung mehr mit sich.


"Wir ärgern uns über die Niederlage. Denn wir haben 40 Minuten lang viel Druck gemacht, viel investiert und hätten in den ersten beiden Dritteln sicher auch zwei Tore mehr schießen können. Hätte, wenn und aber hilft uns aber nichts, denn Eishockey ist bekanntlich ein Ergebnissport und dieses positive Ergebnis konnten wir heute nicht produzieren", sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch und fügte hinzu: "Im letzten Drittel hat man gemerkt, dass uns die schweren Auswärtsspiele der letzten Tagen in den Beinen stecken. Vom Einsatz her kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen."

 


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