Eislöwen unterliegen Crimmitschau im Sachsenderby3:4 gegen die Eispiraten

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau vor mit 4412 Zuschauern ausverkauftem Haus mit 3:4 (1:1, 0:1, 2:2) verloren.

Die Gäste erwischten einen perfekten Auftakt. Während Dresden mit dem Kopf noch in der Kabine weilte, versuchte es Crimmitschau schon in Minute eins mit einem Versuch von der blauen Linie, bei dem Goalie Marvin Cüpper jedoch zur Stelle war (1.). Ein weiterer Schuss von Danny Pyka landete neben dem Tor, ehe Crimmitschau durch Alexander Höller in Führung gehen konnte (3.). Das schnelle Spiel der Eispiraten und die gut stehende Verteidigung bereiteten den Gastgebern in den ersten Minuten Schwierigkeiten. Mit zunehmender Spielzeit fanden die Eislöwen besser in die Partie und kamen durch einen Alleingang von Jeffrey Szwez zur ersten größeren Chance, die Crimmitschaus Goalie Ryan Nie jedoch mit der Schulter verhindern konnte. Wenig später vergab Steven Rupprich, mustergültig bedient von Tomas Schmidt, eine gute Gelegenheit. Während Ty Wishart und Harrison Reed ihre Chancen nicht nutzen konnten, markierte Arturs Kruminsch kurz vor der Pause den wichtigen Ausgleich für Dresden (20.).

Gleich zum Beginn des Mitteldrittels erarbeitete sich Crimmitschau mit zahlreichen Chancen in Überzahl. Als die Dresdner die Scheibe im eigenen Drittel vertändeln, war Olli Julkunen zur Stelle und ließ Cüpper keine Chance (27.). Nach einer weiteren Möglichkeit durch Vincent Schlenker verpassten Marius Garten, Jeffrey Szwez und René Kramer für Dresden. Auch Teemu Rinkinen und Mirko Sacher mit einem Schuss von der blauen Linie hatten die Möglichkeit zum Ausgleich. Es schien, dass Dresden den Puck ins Tor tragen wollte.

Das Schlussdrittel begann Dresden deutlich druckvoller – und wurde dafür mit dem Ausgleich durch Marius Garten (42.) belohnt. Kurz darauf parierte Nie Großchancen von Vladislav Filin und Rinkinen. Der Gast konnte sich nun kaum noch befreien. Dominik Grafenthin stocherte den Puck folgerichtig zum 3:2 über die Linie (48.). Nach einer verpassten Chance von Petr Macholda kamen die Eispiraten jedoch in Überzahl zum etwas überraschenden Ausgleich durch Olli Julkunen (52.). Vincent Schlenker brachte Crimmitschau im Powerplay erneut in Führung (54.). In Überzahl verbuchten Macholda und Reed weitere Chancen – am Spielstand  sollte sich jedoch nichts mehr ändern.     

„Wir haben ein Spiel auf Augenhöhe gesehen. Es gab viele Chancen auf beiden Seiten. Dresden hatte vermeintlich die besseren Möglichkeiten, aber unser Goalie Nie war zur Stelle. Es war klar, dass die Eislöwen im Schlussabschnitt Druck machen werden. Ich bin stolz darauf, dass mein Team zurückgekommen ist und den Sack zugemacht hat“, sagt Crimmitschaus Coach Chris Lee.

„Gratulation an Crimmitschau. Das Team hat super gearbeitet und heute die bessere Mentalität gezeigt. Ich bin stinksauer, denn wir haben uns selbst geschlagen. Wenn man einen Lauf hat, nimmt man Dinge gelegentlich auf die leichte Schulter. Das einzig Positive ist, dass wir bei sechs ausstehenden Spielen in der Hauptrunde die Möglichkeit haben, jetzt unsere Lehren aus dieser Niederlage zu ziehen“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart.

Tore: 0:1 (2:36) Alexander Höller (André Schietzold , John Tripp), 1:1 (19:07) Arturs Kruminsch (Dominik Grafenthin), 1:2 (26:14) Olli Julkunen (André Schietzold , Patrick Pohl), 2:2 (41:28) Marius Garten (Arturs Kruminsch , Teemu Rinkinen), 3:2 (47:11) Dominik Grafenthin (Jeffrey Szwez , Arturs Kruminsch), 3:3 (51:50) Olli Julkunen (Eric Lampe , André Schietzold/5-4), 3:4 (53:32) Vincent Schlenker (Ty Wishart , Christoph Kabitzky/5-4). Strafen: Dresden 8, Crimmitschau 8 + 10 (Patrick Pohl). Zuschauer: 4.412.

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