Eislöwen unterliegen Bietigheim in der VerlängerungDresdner Eislöwen

Eislöwen unterliegen Bietigheim in der VerlängerungEislöwen unterliegen Bietigheim in der Verlängerung
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Der Hauptrundenmeister aus Bietigheim startete vor 3131 Zuschauern in der EgeTrans Arena wie die Feuerwehr in die Partie und kam schon in den ersten Minuten zu Großchancen. Für die Dresdner schien dies der Weckruf gewesen zu sein. Das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch fand zunehmend besser ins Spiel und erarbeitete sich eigene Möglichkeiten.

Trotz zahlreicher Großchancen auf beiden Seiten wollten allerdings weder im ersten, noch im zweiten Drittel Tore fallen. Erst in der 57. Minute nutzte Petr Macholda eine Überzahlsituation zur 1:0-Führung der Dresdner Eislöwen, die bei der Auswärtspartie in Baden-Württemberg von rund 50 Anhängern unterstützt wurden. Nur 20 Sekunden später war es allerdings Markus Gleich, der den Ausgleich für die Gastgeber erzielte. Der Bietigheimer sollte zum „Spieler des Tages“ avancieren, gelang ihm doch auch der spielentscheidende Treffer in der Verlängerung.

„Heute hat man gesehen, warum Dresden im Viertelfinale steht. Wir haben gut begonnen, aber auch die Eislöwen sind zu ihren Chancen gekommen. Kevin Nastiuk war hervorragend aufgelegt. Mit solch einer starken Torhüterleistung hat man als Team immer eine Siegchance“, sagt Steelers-Coach Kevin Gaudet.

„Wir haben ein enges Playoff-Spiel gesehen und waren dran gewesen. Das Ende war natürlich nicht so, wie wir es uns erhofft haben, aber so ist Sport. Wir müssen das Positive mitnehmen und das ist der Fakt, dass wir nur einen Schuss vom Sieg entfernt waren und gut gespielt haben“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.